Acidophilus
Lactobacillus
H.M.Augsburger
Eine gesunde Darmflora ist wichtig für eine gut funktionierende Nahrungsverwertung. Leider beeinträchtigen eine fehlerhafte Lebensweise, Fehlernährung, Umweltbelastungen durch Gifte, einseitige Diäten, Stress, ungewohnte Kost auf Reisen oder die Arzneimittel-Anwendung häufig das empfindliche Gleichgewicht in der natürlichen Darmflora. Teilweise können sogar vorschriftsmässig angewandte Arzneimittel (Antibiotika) die Darmflora zerstören. Eine gesunde, natürliche Darmflora wieder aufzubauen, ist dann besonders wichtig. Deshalb empfehlen sich Acidophilus-Tabletten zur schnellen Ergänzung mit natürlichen Bakterienkulturen.
Die Acidophilus-Tabletten harmonisieren, regulieren und stabilisieren die Darmflora durch ihre natürlichen Bestandteile. Die ausgewogene Kombination an Bakterienkulturen stellt das biologische Gleichgewicht im Darm schnell wieder her. Die Verdauung wird normalisiert und unerwünschte Darmkeime werden verdrängt. Dadurch verbessert sich das Allgemeinbefinden.
Eine gesunde Darmflora ist wichtig für eine gut funktionierende Nahrungsverwertung. Leider beeinträchtigen eine fehlerhafte Lebensweise, Fehlernährung, Umweltbelastungen durch Gifte, einseitige Diäten, Stress, ungewohnte Kost auf Reisen oder die Arzneimittel-Anwendung häufig das empfindliche Gleichgewicht in der natürlichen Darmflora. Teilweise können sogar vorschriftsmässig angewandte Arzneimittel (Antibiotika) die Darmflora zerstören. Eine gesunde, natürliche Darmflora wieder aufzubauen, ist dann besonders wichtig. Deshalb empfehlen sich Acidophilus-Tabletten zur schnellen Ergänzung mit natürlichen Bakterienkulturen.
Die Acidophilus-Tabletten harmonisieren, regulieren und stabilisieren die Darmflora durch ihre natürlichen Bestandteile. Die ausgewogene Kombination an Bakterienkulturen stellt das biologische Gleichgewicht im Darm schnell wieder her. Die Verdauung wird normalisiert und unerwünschte Darmkeime werden verdrängt. Dadurch verbessert sich das Allgemeinbefinden.
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Dienstag, 23. Februar 2010
Abnehmen leicht gemacht - Chitosan
Chitosan
H.M.Augsburger
Der Weg eine gute Figur zu bekommen und Gesundheitsstörungen zu vermeiden, beginnt von innen. Chitosan s natürliche Inhaltsstoffe unterstützen Sie dabei mit unterschiedlichen Wirkmechanismen :
• Chitosan mit der Fähigkeit, als natürlicher Ballaststoff Fett an sich zu binden und unverdaut wieder auszuscheiden. Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Reduktion des Körpergewichts.
• Bromelain ist ein Verdauungsenzym aus der Ananas und wirkt durch die bessere Aufspaltung der Proteine unterstützend zum Chitosan, zusätzlich vermutet man noch einen günstigen Einfluß auf die Heilung von Entzündungen.
• Zink ist ein wichtiger Bestandteil von Verdauungsenzymen, ist am Insulinstoffwechsel und der Eiweißsynthese beteiligt. Zink gehört außerdem neben dem Selen zu den antioxidativen Wirkstoffen und stärkt das Immunsystem.
• Chrom greift regulierend in den Stoffwechsel ein, ein Mangel führt zu Glucoseintoleranz sowie Störungen im Protein- und Fettstoffwechsel. Der Proteinabbau wird gebremst, selbst bei strengen Diäten wird so ein größerer Verlust an Muskelsubstanz verhindert. Der Effekt einer schlaffen "Diät-Figur" kann verringert werden.
• Vitamin C neutralisiert freie Radikale, unterstützt die Bildung und Erhaltung des Bindegewebes, stärkt das Immunsystem und steigert allgemein die Leistungsfähigkeit.
Wie wirkt Chitosan ?:
Chitosan ( gewonnen aus den Schalen von Krustentieren ) , ein Abkömmling des Chitins, enthält im Gegensatz zu pflanzlichen Fasern eine Aminogruppe, diese Aminogruppe geht im Dünndarm eine Verbindung mit dem Fett ein. Als natürlicher Ballaststoff werden die Chitosan Fasern dann zusammen mit einem Teil des in der Nahrung enthaltenen Fettes unverdaut ausgeschieden. Daher ist Chitosan ein idealer Nahrungszusatz bei allen fettreichen Speisen und eignet sich bei regelmäßiger Einnahme (4-5 Wochen) sehr gut für eine moderate und kontinuierliche Gewichtsreduktion.
Mit Chitosan haben Sie die Möglichkeit Ihr Gewicht und Ihren Körperfettanteil zu reduzieren, am effektivsten in Verbindung mit einem dosierten Ausdauertraining und natürlich einer möglichst ausgewogenen Ernährung.
Es gibt leider kein Wundermittel, bei allen Diätprodukten handelt es sich immer um eine Unterstützung der durch bewußtere Ernährung und körperlicher Aktivität erreichbaren Effekte.
Bei Bedarf geben wir Ihnen gerne genauere Trainings- und Ernährungstips.
Dosierungsempfehlungen:
Zweimal täglich 3-4 Kapseln ca. 15 min vor den Hauptmahlzeiten mit viel Flüssigkeit einnehmen, maximal 8 Kapseln pro Tag. Die regelmäßige Einnahme sollte 4-5 Wochen nicht überschreiten, nach 2-4 Wochen Pause kann die nächste Einnahmephase beginnen.
Um die optimale Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen zu gewährleisten, sollte eine chitosanfreie vitaminhaltige Zwischenmahlzeit, oder ein entsprechendes Multivitaminpräparat eingenommen werden.
Chitosan sollte nicht eingenommen werden bei bekannter Allergie gegen Schalentiere, während der Schwangerschaft oder Stillzeit, bei Darmpolypen oder entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstraktes.
H.M.Augsburger
Der Weg eine gute Figur zu bekommen und Gesundheitsstörungen zu vermeiden, beginnt von innen. Chitosan s natürliche Inhaltsstoffe unterstützen Sie dabei mit unterschiedlichen Wirkmechanismen :
• Chitosan mit der Fähigkeit, als natürlicher Ballaststoff Fett an sich zu binden und unverdaut wieder auszuscheiden. Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Reduktion des Körpergewichts.
• Bromelain ist ein Verdauungsenzym aus der Ananas und wirkt durch die bessere Aufspaltung der Proteine unterstützend zum Chitosan, zusätzlich vermutet man noch einen günstigen Einfluß auf die Heilung von Entzündungen.
• Zink ist ein wichtiger Bestandteil von Verdauungsenzymen, ist am Insulinstoffwechsel und der Eiweißsynthese beteiligt. Zink gehört außerdem neben dem Selen zu den antioxidativen Wirkstoffen und stärkt das Immunsystem.
• Chrom greift regulierend in den Stoffwechsel ein, ein Mangel führt zu Glucoseintoleranz sowie Störungen im Protein- und Fettstoffwechsel. Der Proteinabbau wird gebremst, selbst bei strengen Diäten wird so ein größerer Verlust an Muskelsubstanz verhindert. Der Effekt einer schlaffen "Diät-Figur" kann verringert werden.
• Vitamin C neutralisiert freie Radikale, unterstützt die Bildung und Erhaltung des Bindegewebes, stärkt das Immunsystem und steigert allgemein die Leistungsfähigkeit.
Wie wirkt Chitosan ?:
Chitosan ( gewonnen aus den Schalen von Krustentieren ) , ein Abkömmling des Chitins, enthält im Gegensatz zu pflanzlichen Fasern eine Aminogruppe, diese Aminogruppe geht im Dünndarm eine Verbindung mit dem Fett ein. Als natürlicher Ballaststoff werden die Chitosan Fasern dann zusammen mit einem Teil des in der Nahrung enthaltenen Fettes unverdaut ausgeschieden. Daher ist Chitosan ein idealer Nahrungszusatz bei allen fettreichen Speisen und eignet sich bei regelmäßiger Einnahme (4-5 Wochen) sehr gut für eine moderate und kontinuierliche Gewichtsreduktion.
Mit Chitosan haben Sie die Möglichkeit Ihr Gewicht und Ihren Körperfettanteil zu reduzieren, am effektivsten in Verbindung mit einem dosierten Ausdauertraining und natürlich einer möglichst ausgewogenen Ernährung.
Es gibt leider kein Wundermittel, bei allen Diätprodukten handelt es sich immer um eine Unterstützung der durch bewußtere Ernährung und körperlicher Aktivität erreichbaren Effekte.
Bei Bedarf geben wir Ihnen gerne genauere Trainings- und Ernährungstips.
Dosierungsempfehlungen:
Zweimal täglich 3-4 Kapseln ca. 15 min vor den Hauptmahlzeiten mit viel Flüssigkeit einnehmen, maximal 8 Kapseln pro Tag. Die regelmäßige Einnahme sollte 4-5 Wochen nicht überschreiten, nach 2-4 Wochen Pause kann die nächste Einnahmephase beginnen.
Um die optimale Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen zu gewährleisten, sollte eine chitosanfreie vitaminhaltige Zwischenmahlzeit, oder ein entsprechendes Multivitaminpräparat eingenommen werden.
Chitosan sollte nicht eingenommen werden bei bekannter Allergie gegen Schalentiere, während der Schwangerschaft oder Stillzeit, bei Darmpolypen oder entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstraktes.
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Chitosan,
H.M.Augsburger,
Orthomolekular-Medizin
Wissenswertes über Teebaumöl
TEEBAUMÖL
Melaleuca alternifolia
H.M.Augsburger
Das australische Teebaumöl wurde vor einigen Jahren noch als Geheimtip unter Insidern gehandelt. Seine aussergewöhnliche Wirkung gegen alle möglichen Beschwerden liess sich jedoch nicht lange „geheimhalten“, wodurch das Öl in den letzten Jahren einen einmaligen Boom erlebte. Die Entdeckung des Teebaumöls wird den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, zugeschrieben.
Erstmals dokumentiert wurde es allerdings erst im Jahre 1770 durch Captain Cook.
Dieser lernte das Öl auf einer Reise nach Australien kennen und setzte es bei seiner Mannschaft vor allem gegen schlecht heilende Wunden, blutendes Zahnfleisch und Fusspilz ein.
Die damals an Bord mitreisenden Biologen experimentierten weiter und fanden heraus, dass Teebaumöl auch gegen Agressionen und Depressionen wirkt.
Woraus besteht Teebaumöl ?
Wie die meisten ätherischen Öle besteht auch das Teebaumöl aus vielen Stoffen, die sich zum Teil jedoch nur in ganz geringen Spuren nachweisen lassen. Die wichtigsten und zugleich wirksamsten sind die Terpene, Terpenole und Oxide (Cineol).
Die Terpene wirken vor allem schmerzstillend, entzündungshemmend, immunsystem- stärkend und psychisch stimulierend.
Die Terpenole wirken antibakteriell, antiviral und stimmungshebend.
Die Oxide wirken schmerzlindernd und schleimlösend.
Aufgrund der zunehmenden Popularität und weiten Verbreitung des Teebaumöls
wurden von vielen Wissenschaftlern Untersuchungen vorgenommen.
Die Liste der Wirkungen liesse sich daher noch sehr weit führen ; wir beschränken uns nur auf die Wichtigsten.
Wie bei allen Naturheilmittenl sollte man immer selbst etwas „experimentieren“, um für sich persönlich die positiven Wirkungen herauszufinden.
Woher kommt das Teebaumöl ?
Wie wird es gewonnen ?
Das qualitativ beste Teebaumöl aus kontrolliert biologischem Anbau kommt nach wie vor von australischen Farmen.
Um die Qualität stabil halten und die Wirkungen garantieren zu können , muss der Anbau und die Gewinnung des Öls sehr sorgsam erfolgen. Das Teebaumöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Zweigen und Blättern des Teebaumes gewonnen.
Der aufsteigende Dampf löst das Öl aus den Pflanzenteilen und wird dann abgekühlt. Das nicht wasserlösliche Öl wird anschliessend abgeschöpft.
Qualität des Teebaumöls !
Mit zunehmender Verbreitung und extrem steigender Nachfrage hat leider auch die Qualität mancher Anbieter gelitten.
Der Anbau konnte logischerweise nicht mit der Nachfrage mithalten, so dass häufig
„gestreckte Qualitäten“ angeboten wurden, die nicht mehr die Wirksamkeit des naturreinen Teebaumöls hatten. Hinzu kam, dass solche „Qualitäten“ zu Niedrigpreisen angeboten wurden, da diese aufgrund des nur geringen Anteils Teebaumöl auch nur einen Bruchteil kosteten.
Seriöse Anbieter hatten leider wegen dieses ungleichen Preiskampfes oft das Nachsehen.
Mittlerweile hat sich die Anbaufläche vervielfacht, so dass heute auch der gesamte Weltmarkt mit 1A-Qualität bedient werden kann. Aber schwarze Schafe drängen sich dennoch immer wieder auf den Markt.
Melaleuca alternifolia
H.M.Augsburger
Das australische Teebaumöl wurde vor einigen Jahren noch als Geheimtip unter Insidern gehandelt. Seine aussergewöhnliche Wirkung gegen alle möglichen Beschwerden liess sich jedoch nicht lange „geheimhalten“, wodurch das Öl in den letzten Jahren einen einmaligen Boom erlebte. Die Entdeckung des Teebaumöls wird den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, zugeschrieben.
Erstmals dokumentiert wurde es allerdings erst im Jahre 1770 durch Captain Cook.
Dieser lernte das Öl auf einer Reise nach Australien kennen und setzte es bei seiner Mannschaft vor allem gegen schlecht heilende Wunden, blutendes Zahnfleisch und Fusspilz ein.
Die damals an Bord mitreisenden Biologen experimentierten weiter und fanden heraus, dass Teebaumöl auch gegen Agressionen und Depressionen wirkt.
Woraus besteht Teebaumöl ?
Wie die meisten ätherischen Öle besteht auch das Teebaumöl aus vielen Stoffen, die sich zum Teil jedoch nur in ganz geringen Spuren nachweisen lassen. Die wichtigsten und zugleich wirksamsten sind die Terpene, Terpenole und Oxide (Cineol).
Die Terpene wirken vor allem schmerzstillend, entzündungshemmend, immunsystem- stärkend und psychisch stimulierend.
Die Terpenole wirken antibakteriell, antiviral und stimmungshebend.
Die Oxide wirken schmerzlindernd und schleimlösend.
Aufgrund der zunehmenden Popularität und weiten Verbreitung des Teebaumöls
wurden von vielen Wissenschaftlern Untersuchungen vorgenommen.
Die Liste der Wirkungen liesse sich daher noch sehr weit führen ; wir beschränken uns nur auf die Wichtigsten.
Wie bei allen Naturheilmittenl sollte man immer selbst etwas „experimentieren“, um für sich persönlich die positiven Wirkungen herauszufinden.
Woher kommt das Teebaumöl ?
Wie wird es gewonnen ?
Das qualitativ beste Teebaumöl aus kontrolliert biologischem Anbau kommt nach wie vor von australischen Farmen.
Um die Qualität stabil halten und die Wirkungen garantieren zu können , muss der Anbau und die Gewinnung des Öls sehr sorgsam erfolgen. Das Teebaumöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Zweigen und Blättern des Teebaumes gewonnen.
Der aufsteigende Dampf löst das Öl aus den Pflanzenteilen und wird dann abgekühlt. Das nicht wasserlösliche Öl wird anschliessend abgeschöpft.
Qualität des Teebaumöls !
Mit zunehmender Verbreitung und extrem steigender Nachfrage hat leider auch die Qualität mancher Anbieter gelitten.
Der Anbau konnte logischerweise nicht mit der Nachfrage mithalten, so dass häufig
„gestreckte Qualitäten“ angeboten wurden, die nicht mehr die Wirksamkeit des naturreinen Teebaumöls hatten. Hinzu kam, dass solche „Qualitäten“ zu Niedrigpreisen angeboten wurden, da diese aufgrund des nur geringen Anteils Teebaumöl auch nur einen Bruchteil kosteten.
Seriöse Anbieter hatten leider wegen dieses ungleichen Preiskampfes oft das Nachsehen.
Mittlerweile hat sich die Anbaufläche vervielfacht, so dass heute auch der gesamte Weltmarkt mit 1A-Qualität bedient werden kann. Aber schwarze Schafe drängen sich dennoch immer wieder auf den Markt.
Makula und Lutein
MAKULA – DEGENERATION
H.M.Augsburger
LUTEIN verhindert Netzthautschäden
In einer kleinen Pilotstudie haben Forscher der Katholischen Universität in Rom Hinweise gefunden, dass Lutein das Voranschreiten einer Makula-Degeneration unterbinden kann. Lutein zählt zu den Carotinoiden und ist in der Lage, schädigende UV-Anteile des Sonnenlichts zu entschärfen. Bei der Makula-Degeneration wird die Stelle des zentralen Sehens auf der Netzhaut (die Makula) langsam zerstört. Diese Studienergebnisse sind in der auf Augenkrankheiten spezialisierte Fachzeitschrift Ophtalmology erschienen.
15 Patienten mit einer Frühform der Makula-Degeneration erhielten sechs Monate lang ein Präperat, das 15mg Lutein enthielt. 15 Patienten erhielten als Kontrollgruppe lediglich ein Scheinmedikament (Placebo). Mit einem speziellen Verfahren wurde dann die Funktionsfähigkeit der Makula gemessen. In der Lutein-Gruppe zeigte sich dabei im Gegensatz zur Kontrollgruppe – eine deutliche Verbesserung.
Viele Patienten können dieses Bestätigen, nach einigen Monaten ist das Sehvermögen besser geworden.
Die Forscher hoffen, die Wirksamkeit des Lutein in einer geplanten grösseren Studie abschliessend belegen zu können.
H.M.Augsburger
LUTEIN verhindert Netzthautschäden
In einer kleinen Pilotstudie haben Forscher der Katholischen Universität in Rom Hinweise gefunden, dass Lutein das Voranschreiten einer Makula-Degeneration unterbinden kann. Lutein zählt zu den Carotinoiden und ist in der Lage, schädigende UV-Anteile des Sonnenlichts zu entschärfen. Bei der Makula-Degeneration wird die Stelle des zentralen Sehens auf der Netzhaut (die Makula) langsam zerstört. Diese Studienergebnisse sind in der auf Augenkrankheiten spezialisierte Fachzeitschrift Ophtalmology erschienen.
15 Patienten mit einer Frühform der Makula-Degeneration erhielten sechs Monate lang ein Präperat, das 15mg Lutein enthielt. 15 Patienten erhielten als Kontrollgruppe lediglich ein Scheinmedikament (Placebo). Mit einem speziellen Verfahren wurde dann die Funktionsfähigkeit der Makula gemessen. In der Lutein-Gruppe zeigte sich dabei im Gegensatz zur Kontrollgruppe – eine deutliche Verbesserung.
Viele Patienten können dieses Bestätigen, nach einigen Monaten ist das Sehvermögen besser geworden.
Die Forscher hoffen, die Wirksamkeit des Lutein in einer geplanten grösseren Studie abschliessend belegen zu können.
Asthma bronchiale
Asthma bronchiale
von H.M.Augsburger
Derzeit sind uns keine Empfehlungen und Daten seitens der DGE bzgl. eines Asthma bronchiale bekannt. Natürlich sollten bekannte Nahrungsmittelallergene gemieden werden, sowie bei inhalativen Belastungsfaktoren entsprechende prophylaktische Maßnahmen getroffen werden.
Sowohl Ergebnisse epidemiologischer Studien als auch von Interventions- und klinisch-experimentellen Studien sprechen dafür , dass hoher Kochsalzkonsum die Häufigkeit des Asthmas in Populationen steigert und auch bei einzelnen Patienten die Symptomatik verstärkt. Dieser Effekt lässt sich offenbar nur bei Männer, nicht hingegen bei Frauen nachweisen. Erklärt wird dieses Phänomen u. a. mit einer unter hohem Kochsalzverzehr gesteigerten Empfindlichkeit der Bronchialmuskulatur.
Eine hochkalorische Ernährung scheint sinnvoll, wobei die Energie in erster Linie durch Kohlenhydrate gedeckt werden sollte.
Eine besondere Bedeutung kommt der Ascorbinsäure zu. eine optimale Konzentration dieses Vitamins verbessert die Abwehrlage der Respirationsorgane und damit die pulmonale Funktion. Eine protektive Wirkung hat darüber hinaus Magnesium. Ihm kommt eine entscheidende Bedeutung bei der der Entspannung der glatten Muskulatur der Bronchien zu. Personen mit einer nur geringen Magnesiumzufuhr entwickeln mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Asthma und andere obstruktive Lungenerkrankungen.
Der Verlust von Muskelmasse bei Schwerkranken mit langfristigem proteindefizit führt auch zu einer Reduktion der Atemmuskulatur, die besonders das Zwerchfell betrifft.
Empfehlungen aus der nutriologischen Medizin
Wichtig: Es gibt teilweise deutliche Unterschiede zu den Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), diese werden bald auf dieser Homepage eingebunden werden. Bitte beachten Sie den Link auf unserer Startseite. Auch dienen diese Empfehlungen nicht als Aufforderung zur Umsetzung. Grundsätzlich sollen Ernährungsumstellungen sowie die Einnahme von orthomolekularen Substanzen mit dem Hausarzt abgesprochen werden!
Asthma bronchiale
1. Vitamin E 600-1200 mg/d
2. Magnesium 300-600 mg/d
3. Vitamin C 500-1000 mg/d
4. ACC 300-600 mg/d
5. Zink 5-15 mg/d
6. Selen 50-100 ug/d
7. Penthenol 200-400 mg/d
8. Ausgleich eines Eisenmangels
Entzündung der Atemwege
Magnesium wirkt auch als Mastzellstabilisator, da es als physiologischer Kalziumantagonist der kalziumabhängigen Mastzelldegranulation entgegenwirkt und zusätzlich zu einer Relaxation der glatten Muskukulatur
1. führt. Ein chronischer Mangel an Mg kann allergische Reaktionen vermehren.Unter der Verlaufsform der chronischen Rhinitis kommt es unter dem Einstrom vor allem von eosinophilen Granulozyten zu einer nasalen hyperreagibilität mit ausgeprägter Obstruktion mit vermindertem Geruchssinn. Magnesium vermag die überschießende Kontraktion der glatten Muskelzellen zu reduzieren.
2. Vitamin C 1000-2000 mg/d
3. Zink 10-25 mg/d
4. Selen 50-100
5. Vitamin E 400-600 I.E.
6. Eisen 10mg/d
7. Kupfer 2 mg/d
8. Riboflavin 10-20mg/d
9. B-Karotin 3-6mg/d
10. Vitamin A 5000-10.000 I.E.
11. ACC 200-600 mg/d
12. Mg 350-450mg/d
13. Panthenol 200-500 mg/d
14. 2-3 l/d trinken
Chronische Bronchitis
1. Vitamin C 1000-2000 mg/d
2. Zink 10-25 mg/d
3. Selen 50-100 ug/d
4. Vitamin E 400-600 I.E./d
5. Eisen 10 mg/d
6. Kupfer 2mg/d
7. Riboflavin 10-20mg/d
8. ACC 200-600mg/d
9. Mg 350-450mg/d
10. Panthenol 200-500 mg/d
11. 2-3 l/d trinken
Bronchiale Hyperreagibilität
1. Vitamin C 1000-2000 mg/d
2. Zink 10-25 mg/d
3. Selen 50-100 ug/d
4. Vitamin E 400-600 I.E./d
5. Mangan 2mg/d
6. Kupfer 2mg/d
7. Riboflavin 10-20mg/d
8. ACC 200-600mg/d
9. Mg 350-600mg/d
10. 2-3 l/Täglich trinken
von H.M.Augsburger
Derzeit sind uns keine Empfehlungen und Daten seitens der DGE bzgl. eines Asthma bronchiale bekannt. Natürlich sollten bekannte Nahrungsmittelallergene gemieden werden, sowie bei inhalativen Belastungsfaktoren entsprechende prophylaktische Maßnahmen getroffen werden.
Sowohl Ergebnisse epidemiologischer Studien als auch von Interventions- und klinisch-experimentellen Studien sprechen dafür , dass hoher Kochsalzkonsum die Häufigkeit des Asthmas in Populationen steigert und auch bei einzelnen Patienten die Symptomatik verstärkt. Dieser Effekt lässt sich offenbar nur bei Männer, nicht hingegen bei Frauen nachweisen. Erklärt wird dieses Phänomen u. a. mit einer unter hohem Kochsalzverzehr gesteigerten Empfindlichkeit der Bronchialmuskulatur.
Eine hochkalorische Ernährung scheint sinnvoll, wobei die Energie in erster Linie durch Kohlenhydrate gedeckt werden sollte.
Eine besondere Bedeutung kommt der Ascorbinsäure zu. eine optimale Konzentration dieses Vitamins verbessert die Abwehrlage der Respirationsorgane und damit die pulmonale Funktion. Eine protektive Wirkung hat darüber hinaus Magnesium. Ihm kommt eine entscheidende Bedeutung bei der der Entspannung der glatten Muskulatur der Bronchien zu. Personen mit einer nur geringen Magnesiumzufuhr entwickeln mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Asthma und andere obstruktive Lungenerkrankungen.
Der Verlust von Muskelmasse bei Schwerkranken mit langfristigem proteindefizit führt auch zu einer Reduktion der Atemmuskulatur, die besonders das Zwerchfell betrifft.
Empfehlungen aus der nutriologischen Medizin
Wichtig: Es gibt teilweise deutliche Unterschiede zu den Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), diese werden bald auf dieser Homepage eingebunden werden. Bitte beachten Sie den Link auf unserer Startseite. Auch dienen diese Empfehlungen nicht als Aufforderung zur Umsetzung. Grundsätzlich sollen Ernährungsumstellungen sowie die Einnahme von orthomolekularen Substanzen mit dem Hausarzt abgesprochen werden!
Asthma bronchiale
1. Vitamin E 600-1200 mg/d
2. Magnesium 300-600 mg/d
3. Vitamin C 500-1000 mg/d
4. ACC 300-600 mg/d
5. Zink 5-15 mg/d
6. Selen 50-100 ug/d
7. Penthenol 200-400 mg/d
8. Ausgleich eines Eisenmangels
Entzündung der Atemwege
Magnesium wirkt auch als Mastzellstabilisator, da es als physiologischer Kalziumantagonist der kalziumabhängigen Mastzelldegranulation entgegenwirkt und zusätzlich zu einer Relaxation der glatten Muskukulatur
1. führt. Ein chronischer Mangel an Mg kann allergische Reaktionen vermehren.Unter der Verlaufsform der chronischen Rhinitis kommt es unter dem Einstrom vor allem von eosinophilen Granulozyten zu einer nasalen hyperreagibilität mit ausgeprägter Obstruktion mit vermindertem Geruchssinn. Magnesium vermag die überschießende Kontraktion der glatten Muskelzellen zu reduzieren.
2. Vitamin C 1000-2000 mg/d
3. Zink 10-25 mg/d
4. Selen 50-100
5. Vitamin E 400-600 I.E.
6. Eisen 10mg/d
7. Kupfer 2 mg/d
8. Riboflavin 10-20mg/d
9. B-Karotin 3-6mg/d
10. Vitamin A 5000-10.000 I.E.
11. ACC 200-600 mg/d
12. Mg 350-450mg/d
13. Panthenol 200-500 mg/d
14. 2-3 l/d trinken
Chronische Bronchitis
1. Vitamin C 1000-2000 mg/d
2. Zink 10-25 mg/d
3. Selen 50-100 ug/d
4. Vitamin E 400-600 I.E./d
5. Eisen 10 mg/d
6. Kupfer 2mg/d
7. Riboflavin 10-20mg/d
8. ACC 200-600mg/d
9. Mg 350-450mg/d
10. Panthenol 200-500 mg/d
11. 2-3 l/d trinken
Bronchiale Hyperreagibilität
1. Vitamin C 1000-2000 mg/d
2. Zink 10-25 mg/d
3. Selen 50-100 ug/d
4. Vitamin E 400-600 I.E./d
5. Mangan 2mg/d
6. Kupfer 2mg/d
7. Riboflavin 10-20mg/d
8. ACC 200-600mg/d
9. Mg 350-600mg/d
10. 2-3 l/Täglich trinken
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Goji
Die Goji-Beere
H.M.Augsburger
Es ist schon eine bemerkenswerte Geschichte: binnen weniger Jahre forschen weltweit tausende von Wissenschaftlern intensiv an einer kleinen, korallen-roten Frucht. Der Grund: ihr absolut beispielloser Reichtum an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen.
Über 2.700 wissenschaftliche Forschungsstudien und med. Erfahrungsberichte wurden über die verblüffende Wirkung der ansonsten allgemein unbekannten Goji-Beere, die den lateinischen Namen Lycium barbarum trägt, veröffentlicht.
So enthält die Goji-Beere beispielsweise 4.000 Prozent mehr Antioxidantien als Orangen und mehr B-Vitamine als jede andere Frucht. Dazu entdeckten Wissenschaftler ein bislang unvergleichliches Potential an Mineralien und Spurenelementen sowie vielen weiteren Vitaminen und Vitalstoffen. In Fachkreisen spricht man bereits von einer wahren Gesundheits- und Anti-Aging Sensation.
Auch der bekannte amerikanische Experte für Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel, Prof. Dr. Dr. Earl Mindell, Verfasser von mehreren Dutzend Gesundheits-Bestsellern, bestätigte nach eingehender Analyse:"Die Goji-Beere enthält das mit Abstand größte Potential an gesundheitsfördernden Vitalstoffen das mir in meiner jahrzehnte langen Forschung begegnete. Ihre positive Wirkung auf den Organismus ist unvergleichlich und wird von keiner anderen bisher bekannten Pflanze erreicht."
In Zentralasien galt die Goji-Frucht von alters her wegen ihrer hervorragenden Wirkung in Bezug auf Gesundheit, Langlebigkeit, Vitalität und Schönheit als allererste Wahl. Dass dies nicht ohne Grund ist, belegen neuste wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse und Analysen aus aller Welt. Es ist die einzigartige Fülle und Zusammensetzung von bislang z. T. unbekannten Vitalstoffen, durch welche diese Frucht bei so vielen Beschwerden, Symptomen und Krankheitsbildern hervorragende Ergebnisse zeigt, ohne die geringste Spur von unerwünschten Nebenwirkungen.
Dabei sind die getrockneten Goji-Früchtchen ebenso kostengünstig wie wohlschmeckend. Eine handvoll täglich verzehrt, soll innerhalb weniger Wochen wahre Wunder bewirken, was ich inzwischen selbst bestätigen kann. Aufmerksam wurden die Medien erst, als die Hollywood-Prominenz diese Beeren als das Nonplusultra für Wohlbefinden, Gesundheit und Anti-Aging entdeckte und sich diese Kunde nahezu explosionsartig innerhalb weniger Monate in den USA, in Kanada, Australien und Neuseeland verbreitete. Hunderte von Firmen bieten inzwischen Goji-Produkte an - von getrockneten Beeren, über Goji-Saft, Goji-Riegel, Goji-Müsli, Goji-Schokolade, Goji-Wein, Goji-Likör, Goji-Kaffee, Goji-Tee, bis hin zum Goji-Öl und einiges mehr. Die Nachfrage überstieg bisweilen das Angebot, der meist aus Zentralchina stammenden Früchte, obwohl alleine in der freien Provinz Ningxia 2007 über 850.000 Zentner Goji-Beeren von rund 45 Mio. Goji-Sträuchern geerntet wurden.
Nun schwappt die Goji-Welle aufgrund einer gut recherchierten Buchveröffentlichung* nach Europa. Großbritannien und Irland hat die Neuigkeit bereits erreicht, vor allem im Biohandel avancierten Goji-Produkte binnen weniger Wochen zum Umsatzträger Nummer eins unter den Gesundheitsprodukten.
Doch hier die beste Nachricht: Goji-Sträucher wachsen in nahezu allen Regionen dieser Welt - auch in Europa. So kann praktisch jeder im heimischen Garten diesen Strauch selbst ziehen und damit die Frucht mit der größten Dichte und Vielfalt an Vitalstoffen unter allen bislang bekannten Nahrungsmitteln selbst ernten. Versierte Baumschulen verzeichnen bereits eine sprunghaft ansteigende Nachfrage nach Lycium-barbarum Sträuchern.
H.M.Augsburger
Es ist schon eine bemerkenswerte Geschichte: binnen weniger Jahre forschen weltweit tausende von Wissenschaftlern intensiv an einer kleinen, korallen-roten Frucht. Der Grund: ihr absolut beispielloser Reichtum an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen.
Über 2.700 wissenschaftliche Forschungsstudien und med. Erfahrungsberichte wurden über die verblüffende Wirkung der ansonsten allgemein unbekannten Goji-Beere, die den lateinischen Namen Lycium barbarum trägt, veröffentlicht.
So enthält die Goji-Beere beispielsweise 4.000 Prozent mehr Antioxidantien als Orangen und mehr B-Vitamine als jede andere Frucht. Dazu entdeckten Wissenschaftler ein bislang unvergleichliches Potential an Mineralien und Spurenelementen sowie vielen weiteren Vitaminen und Vitalstoffen. In Fachkreisen spricht man bereits von einer wahren Gesundheits- und Anti-Aging Sensation.
Auch der bekannte amerikanische Experte für Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel, Prof. Dr. Dr. Earl Mindell, Verfasser von mehreren Dutzend Gesundheits-Bestsellern, bestätigte nach eingehender Analyse:"Die Goji-Beere enthält das mit Abstand größte Potential an gesundheitsfördernden Vitalstoffen das mir in meiner jahrzehnte langen Forschung begegnete. Ihre positive Wirkung auf den Organismus ist unvergleichlich und wird von keiner anderen bisher bekannten Pflanze erreicht."
In Zentralasien galt die Goji-Frucht von alters her wegen ihrer hervorragenden Wirkung in Bezug auf Gesundheit, Langlebigkeit, Vitalität und Schönheit als allererste Wahl. Dass dies nicht ohne Grund ist, belegen neuste wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse und Analysen aus aller Welt. Es ist die einzigartige Fülle und Zusammensetzung von bislang z. T. unbekannten Vitalstoffen, durch welche diese Frucht bei so vielen Beschwerden, Symptomen und Krankheitsbildern hervorragende Ergebnisse zeigt, ohne die geringste Spur von unerwünschten Nebenwirkungen.
Dabei sind die getrockneten Goji-Früchtchen ebenso kostengünstig wie wohlschmeckend. Eine handvoll täglich verzehrt, soll innerhalb weniger Wochen wahre Wunder bewirken, was ich inzwischen selbst bestätigen kann. Aufmerksam wurden die Medien erst, als die Hollywood-Prominenz diese Beeren als das Nonplusultra für Wohlbefinden, Gesundheit und Anti-Aging entdeckte und sich diese Kunde nahezu explosionsartig innerhalb weniger Monate in den USA, in Kanada, Australien und Neuseeland verbreitete. Hunderte von Firmen bieten inzwischen Goji-Produkte an - von getrockneten Beeren, über Goji-Saft, Goji-Riegel, Goji-Müsli, Goji-Schokolade, Goji-Wein, Goji-Likör, Goji-Kaffee, Goji-Tee, bis hin zum Goji-Öl und einiges mehr. Die Nachfrage überstieg bisweilen das Angebot, der meist aus Zentralchina stammenden Früchte, obwohl alleine in der freien Provinz Ningxia 2007 über 850.000 Zentner Goji-Beeren von rund 45 Mio. Goji-Sträuchern geerntet wurden.
Nun schwappt die Goji-Welle aufgrund einer gut recherchierten Buchveröffentlichung* nach Europa. Großbritannien und Irland hat die Neuigkeit bereits erreicht, vor allem im Biohandel avancierten Goji-Produkte binnen weniger Wochen zum Umsatzträger Nummer eins unter den Gesundheitsprodukten.
Doch hier die beste Nachricht: Goji-Sträucher wachsen in nahezu allen Regionen dieser Welt - auch in Europa. So kann praktisch jeder im heimischen Garten diesen Strauch selbst ziehen und damit die Frucht mit der größten Dichte und Vielfalt an Vitalstoffen unter allen bislang bekannten Nahrungsmitteln selbst ernten. Versierte Baumschulen verzeichnen bereits eine sprunghaft ansteigende Nachfrage nach Lycium-barbarum Sträuchern.
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Anti-Aging,
Antioxidanz,
Goji,
H.M.Augsburger,
Krebs,
Orthomolekular-Medizin
Diabetes und Ayurveda
Diabetes in der modernen Medizin
H.M.Augsburger
Der Diabetes verbreitet sich in westlichen Gesellschaften fast seuchenartig. Seine Entstehung ist überwiegend auf Ernährung und Lebensstil zurückzuführen. Ganzheitliche Methoden wie der Ayurveda haben deshalb gute Erfolgschancen.
Der Diabetes ist eine Erkrankung der Zuckerregulation. Beim Gesunden liegt der Blutzucker bei ca. 100 mg%. Der Wert wird durch das Zusammenspiel verschiedener Hormone aufrechterhalten, wobei das Insulin das wichtigste ist. Wenn nach einer Mahlzeit der Blutzucker ansteigt, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, wodurch der Zuckerspiegel wieder sinkt. Große Mengen an Zucker und Kohlehydraten in der täglichen Ernährung und Bewegungsmangel lassen die Zuckerregulation langfristig entgleisen.
Kohlehydrate
Zu den Kohlehydraten zählen neben dem Zucker hauptsächlich die Kartoffel und alle Getreidearten und Getreideprodukte wie Nudeln oder Brot. Sie werden im Stoffwechsel zu Traubenzucker abgebaut. Während noch vor 200 Jahren Zucker eine Seltenheit war und Getreide als volles Korn verwendet wurde, haben sich in den letzten Jahrzehnten die Ernährungsgewohnheiten dramatisch verändert. Zucker findet sich nicht nur in großen Mengen in Süßigkeiten, Backwaren und Softdrinks, sondern dient der Geschmacksregulierung in so unterschiedlichen Produkten wie Senf, Würstchen oder Ketchup. Gleichzeitig werden die Getreide ausgemahlen und in Form von weißem Mehl weiterverarbeitet.
Was hat das mit Diabetes zu tun? Weißmehlprodukte und Zucker werden wesentlich schneller verdaut als Vollkornprodukte. Dadurch strömt der Zucker vom Darm rasch ins Blut, es kommt zu einem überschnellen Anstieg des Blutzuckers. Der Organismus reagiert mit einer hohen Ausschüttung an Insulin. Der Zuckerspiegel sinkt. Da Zucker und Weißmehlprodukte schnell verdaut sind, kommt es nach der überschießenden Insulinreaktion häufig zu einem Unterzucker. Und auf Unterzucker reagiert der Organismus mit einem starken Verlangen nach Kohlehydraten und zwar nach Kohlehydraten, die schnell vom Blut aufgenommen werden, sprich Süßigkeiten oder Weißmehlprodukte.
Auf diese Weise entsteht ein Teufelskreis. Jede kohlehydratreiche Mahlzeit führt zum Hunger auf noch mehr Kohlehydrate. Jedes Mal reagiert die Bauchspeicheldrüse mit einer überhitzten Insulinausschüttung. (Abb.1) Und nun tritt ein weiterer ungünstiger Mechanismus in Kraft. Das Insulin wirkt auf die Körperzellen wie ein Schlüssel, der diese öffnet, um Zucker, aber auch Eiweiß und Fett zu speichern. Wenn nun im Blut das Insulin ständig erhöht ist, stumpfen die Zellen gewissermaßen ab. Sie werden im zunehmenden Maße insulinresistent. Die Bauchspeicheldrüse muss deshalb für die gleiche Wirkung auf den Blutzucker immer mehr Insulin produzieren. Und damit haben wir einen zweiten Teufelskreis. Denn mit steigendem Insulin wächst auch die Insulinresistenz der Zellen. (Abb.2) Das geht so lange, bis die Bauchspeicheldrüse erschöpft ist. Dann liegt ein Diabetes vor. Das Alter, in dem der Diabetes das erste Mal auftritt, liegt häufig bei 50 oder 60 Jahren. Und es rückt zunehmend nach unten. Man rechnet damit, dass bei gleichbleibenden Ernährungsgewohnheiten bald 20-jährige in großem Ausmaß an Zucker erkranken werden. Deshalb spricht man von einer neuen Volksseuche.
Bewegung
Der Körper kann überschüssigen Zucker in Form von Glykogen in Muskulatur und Leber speichern. Die Leber kann 100 - 150 g aufnehmen, die Muskulatur ca 1% ihres Gewichtes, was für einen erwachsenen Mann etwa 500 g ausmacht. Sind die Glykogenspeicher voll, wird Zucker in Fett umgewandelt.
Bei Sport und Bewegung werden zunächst die Glykogenvorräte verbrannt. Sie sind nach etwa 30 Minuten aufgebraucht. Anschließend steigt der Körper auf Fettverbrennung um. Wer sich also regelmäßig bewegt, kann große Mengen an Zucker in der Muskulatur speichern. Die Speicherung erfolgt ohne die Mitwirkung von Insulin. Umgekehrt führt Bewegungsmangel dazu, dass die Muskeln kein Glykogen verbrauchen und darüber hinaus ihre Fähigkeit zur Speicherung zunehmend einbüßen.
Deshalb ist die Kombination von Bewegungsmangel und einem übermäßigen Genuss von schnell resorbierbaren Kohlehydraten ausschlaggebend für die Entstehung des Altersdiabetes.
(Die zweite Form, der jugendliche Diabetes betrifft vor allem Kinder und Jugendliche und hat eine völlig andere Entstehungsgeschichte. Er ist nicht Gegenstand dieser Ausführungen.)
Die Wirkung von Insulin
Um den gesamten Komplex des Diabetes wirklich zu verstehen, muss man sich die Wirkung des Insulins genauer ansehen.
Das Insulin zählt zu den ernährenden Hormonen und führt zu einer Speicherung von Kohlehydraten, Fett und Eiweiß in den Zellen. Es ist damit eine wichtige Grundlage von Wachstum. Im Übermaß macht es dagegen dick. Die meisten Fälle von Übergewicht lassen sich auf übermäßigen Kohlehydratkonsum und damit erhöhte Insulinspiegel zurückführen.
Überschüssige Kohlehydrate werden in Fett umgebaut. Zusätzlich verändern hohe Insulinspiegel den Fettstoffwechsel der Leber, sodass Blutfette und Cholesterin ansteigen. Als ein "Wachstumshormon" lässt Insulin die Gefäßmuskulatur wachsen. Das führt zu erhöhten Blutdruckwerten. Schließlich erhöht das Insulin die Tendenz zu Entzündungen in den Geweben wie z.B. in den Arterien.
Zählt man diese Faktoren zusammen, dann führt vermehrter Kohlehydratkonsum und die damit erhöhten Insulinspiegel zu Übergewicht, erhöhtem Cholesterin, erhöhtem Blutdruck, und zur Entzündung der Gefäßinnenwände (Arterienverkalkung). Diese 4 gemeinsam auftretenden Erkrankungen sind auch unter dem Begriff "Metabolisches Syndrom" bekannt. Fast die Hälfte aller über 60-jährigen ist davon betroffen. Sie nehmen ein (oder zwei) Mittel gegen den Blutdruck, eines gegen das Cholesterin, eines zur Blutverdünnung, dazu ein (oder zwei) Zuckermittel, Männer noch eines für die Prostata und Frauen eines für die Wechseljahre.
Das ist unglaublich, wenn man bedenkt, dass das metabolische Syndrom vorwiegend eine Lifestyle-Erkrankung ist. Wie Vorbeugung oder Heilung möglich ist, erfahren sie in den nächsten Absätzen.
Diabetes und Ayurveda
Der Diabetes ist in den ursprünglichen Texten des Ayurveda unter dem Begriff Prameha beschrieben. Den Alten sind vor allem die Veränderungen im Urin aufgefallen. Um den Zucker im Urin nachzuweisen, haben sie keine Teststreifen benutzt, sondern beobachtet, wie sich Ameisen über den süßen Urin hermachen. In der ayurvedischen Terminologie ist der Zucker vor allem eine Störung von Kapha und Medha (Fettstoffwechsel) sowie einem Überschuss an Schlacken (Ama). Kapha ist das Dosha mit einem trägen Stoffwechsel. Es wird vor allem durch die Geschmacksrichtung süß (Kohlehydrate) verstärkt. Interessant ist, dass auch die alten Ärzte den Diabetes im Bezug zu einer Fettstoffwechselstörung (metabolisches Syndrom) gesehen haben.
Therapeutische Über¬legungen
Erde steht für Beständigkeit, Stabilität und Ausdauer, das Wasser für Kühle, Zusammenhalt und Klebrigkeit. Ein Übermaß an Kapha wird durch die Elemente Feuer, Luft und Raum bzw. die Doshas Pitta und Vata balanciert. Damit sind die Grundlagen der Therapie bereits vorgegeben.
1. Stärkung des Feuers (Pitta)
Das Feuerelement ist für die Verdauung und den Stoffwechsel zuständig. Warme Mahlzeiten, leichte Formen der Zubereitung und gekonntes Würzen sind einfache Methoden, um das Feuer zu stärken. Unter den Geschmacksrichtungen repräsentieren vor allem scharf und im geringeren Umfang auch sauer und salzig das Feuer. Eine ayurvedische Spezialität ist das heiße Wasser, das regelmäßig in kleinen Schlucken getrunken wird. Es reinigt die Gewebe und belebt den Stoffwechsel. Ähnlich wirken heiße Tees oder Abkochungen mit Gewürzen. In Tabelle 1 (Abb. 3) sind die wichtigsten Punkte zur Stärkung des Feuers zusammengefasst.
2. Belebung von Luft und Raum (Vata)
Das Raumelement ist im Organismus die Grundlage für jeden Stoffaustausch wie er in den Gefäßen, Gewebsspalten und Poren in den Zellmembranen stattfindet. Reinigungstherapien und Gewichtsabnahme geben dem Stoffwechsel mehr Raum. Dagegen sind Verschlackung und Übergewicht häufige Ursachen des Diabetes.
Die Luft steht für Bewegung, Regulation und Information. Regelmäßige körperliche Bewegung unterstützt das Luftelement und ist Grundlage jeder Diabetes-Therapie. Bitter ist die Geschmacksrichtung, in der sich am besten Raum und Luft ausdrücken, in einem geringeren Maße auch scharf und herb. Blattgemüse- und Blattsalate sowie einige Gewürze sind die wichtigsten Repräsentanten des bitteren Geschmacks.
3. Gewürze und Diabetes
Gewürze mit scharfem und teilweise bitterem Geschmack unterstützen das Management des Diabetes. Einige Gewürze verdienen eine besondere Erwähnung. Am besten dokumentiert ist die Wirkung von Zimt. Diabetiker erhielten zusätzlich zu ihren Medikamenten 1, 3 oder 6 g Zimt/Tag. Der Blutzucker sank um 18 bis 29 %. Gleichzeitig verbesserten sich die Werte für die Blutfette und Cholesterin. Auffällig war, dass das Maß der Zuckersenkung unabhängig von der verabreichten Dosis war. Die blutzuckersenkende Wirkung stellte sich bereits bei 1 g Zimt/Tag ein.
Ein weiteres großartiges Gewürz ist Gelbwurz. Es senkt das Cholesterin, die Blutfette und den Blutzucker. Zusätzlich wirkt es entgiftend, leberstärkend, immunmodulierend, entzündungssenkend und tumorprotektiv.
Ein altes Hausmittel gegen Diabetes ist der Bockshornkleesamen. Man muss sich mit dem bitteren Geschmack etwas anfreunden. Mit etwas Freude am Experimentieren lassen sich täglich 1-2 TL als Gewürz unterbringen.
Andere Gewürze, für die eine zuckersenkende Wirkung beschrieben ist, sind Ingwer, Knoblauch, Basilikum, langer Pfeffer oder Wegerichsamen.
4. Diabetes und Entschlackung
Aus den bisherigen Ausführungen geht hervor, dass Entschlackung eine Basistherapie für den Diabetes ist. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.
Ein Oldtimer ayurvedischer Wege zur Entschlackung ist die Heißwasser-Kur. Man trinkt während des Tages alle 15 bis 30 Minuten heißes Wasser, das vorzugsweise 10 Minuten gekocht hat. Man kann eine Spur Ingwer, Zitrone, Gelbwurz, Bockshornkleesamen oder Zimt zugeben. Die Ernährung selbst sollte sich in den ersten 3-5 Tagen auf Gemüsesuppen beschränken. Anschließend sind Gemüse, weich gekochte Hülsenfrüchte (Dal) und in kleinen Mengen Kohlehydrate, wie z.B. Basmatireis, Hirse, Amaranth etc. erlaubt. Insgesamt sollte die Entschlackung mindestens 10 Tage betragen.
Der königliche Weg ayur¬vedischer Entschlackung ist Pancha Karma. Ihr sollte eine Heißwasserkur vorausgehen. Pancha Karma entlastet die Gewebsmatrix von Toxinen und balanciert auf diese Weise die Signalübertragung (Doshas). Beim Diabetes muss es an den veränderten Stoffwechsel angepasst werden.
5. Heilkräuter und Diabetes
Eine große Anzahl von Heilkräutern mit überwiegend bitterem oder herbem Geschmack hat eine unterstützende Wirkung beim Diabetes. Der Wirkmechanismus ist nicht in allen Fällen geklärt. Häufig verbessern sie die Glucose-Toleranz, d.h. die Zellen werden empfänglicher für das Insulin und nehmen den Zucker leichter auf. Die blutzuckersenkende Wirkung tritt nur bei erhöhtem Blutzucker ein.
Tinospora cordifolia (Guduchi): Guduchi ist eine bitter und herb schmeckende, erhitzende Pflanze. Somit passt sie bestens in das Profil einer Heilpflanze für den Diabetes. Guduchi ist gleichzeitig ein Lebermittel, wirkt auf den Fettstoffwechsel, ist ein Tonikum und steigert das Abwehrsystem.
Azadirachta indica (Nimba): Nimba ist äußerst bitter und kühlend. Durch seine entzündungshemmende und immunsteigernde Wirkung findet es bei Entzündungen der Haut und der Schleimhäute Anwendung. Bei bestehendem Diabetes trägt es dazu bei, Medikamente einzusparen
Emblica officinalis (Amalaki): Amalaki ist eines der bekanntesten Tonika des Ayurveda. Es wirkt entzündungshemmend, stärkt den Stoffwechsel, schützt Haut und Schleimhäute und reduziert ein überhöhtes Pitta. Als Zusatzmittel beim Diabetes empfiehlt es sich vor allem für Pittatypen.
Commiphora mukul (Guggulu): Guggulu wird aus dem Harz eines Baumes hergestellt und gilt als die indische Myrrhe. Es schmeckt bitter, herb und scharf und ist erhitzend. Es hat dadurch eine starke Affinität zu Kapha und zum Fettgewebe. Guggulu senkt Blutfette und Cholesterin. Es unterstützt die Gewichtsabnahme und verbessert den Zuckerstoffwechsel. Außerdem unterstützt Guggulu die Kapillardurchblutung, ist entzündungshemmend und stärkt das Herz. Das gesamte Profil macht das Guggulu zu einer hervorragenden Pflanze beim metabolischen Syndrom.
Für zwei weitere indische Kräuter, Momordica charantia (Balsambirne, Bittergurke) und Gymnema sylvestre (Meshasringi) sind deutliche blutzuckersenkende Wirkungen nachgewiesen. Sie sollten deshalb nur bei professioneller Überwachung bzw. regelmäßiger Blutzuckerkontrolle eingenommen werden.
6. Ayurveda und moderne Essgewohnheiten
Zwischen einer ausgewogenen ayurvedischen Ernährung und modernen Essgewohnheiten liegen oft Welten, bzw. 3000 Jahre an Entwicklung. Sie sollen in Bezug auf den Diabetes kurz beleuchtet werden.
- Getreide wird seit ca. 8.000 Jahren angebaut, eine kurze Zeit, verglichen mit der gesamten Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Seit etwa 200 Jahren wird Getreide zu weißem Mehl ausgemahlen. Zucker ist in Europa seit 1400 bekannt. Vor 200 Jahren begann die Zuckerherstellung aus der Zuckerrübe. Seither ist der Zuckerkonsum um das 15-fache gestiegen! Der menschliche Stoffwechsel ist an diese Entwicklung in keiner Weise angepasst.
Gerade Vegetarier, die sich gesund ernähren wollen, tappen häufig in die Kohlehydratfalle. Deshalb sollte der überwiegende Teil der Kohlehydrate in vollwertiger Form gegessen werden. Vollkornprodukte werden langsamer verdaut, wodurch der Zuckerspiegel langsamer ansteigt. Diese Tatsache drückt sich im glykämischen Index aus. Der glykämische Index ist ein Maß, wie schnell Kohlehydrate vom Darm ins Blut gelangen. Theorie und Praxis sind bei Montignac und Grillparzer sowie im Internet beschrieben.
Eine andere, für den Diabetiker unglückliche Entwicklung ist die veränderte Zusammensetzung von Fetten der Nahrung. Dabei geht es um die sogenannten omega-3-Fettsäuren. Sie schützen die Gefäße, senken den Blutdruck, verbessern die Blutfette, verhindern Entzündungen und stabilisieren den Blutzucker. Moderne Ernährung führt zu einem Mangel an omega-3-Fettsäuren. Für den Diabetiker dagegen gehören sie zum Pflichtprogramm. Sie sind enthalten im Leinöl, Rapsöl, Hanföl und Meeresfisch aus kalten Gewässern (Lachs, Hering etc.). Werden die omega-3-Fettsäuren über die Nahrung nicht genügend zugeführt, kann die Einnahme von Fischölkapseln sinnvoll sein.
- Gemüse und Salate aus konventionellem Anbau weisen immer niedrigere Werte für Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Antioxidantien auf. Andererseits führt die diabetische Stoffwechsellage zu einem höheren Verbrauch an Vitalstoffen. Wer also nicht 100%-gen Zugriff auf vollwertige und biologische Nahrungsmittel hat, sollte sich mit dem Gedanken an ein Vitamin- und Mineralienpräparat anfreunden. So verbessern Mineralien wie Chrom, Zink oder Vanadium den Zuckerhaushalt, die B-Vitamine haben eine Schlüsselstellung im gesamten Stoffwechsel, Vitamin C und alpha-Liponsäure können Folgeschäden vom Diabetes vermindern.
- Der Ayurveda empfiehlt, Speisen frisch zuzubereiten. Das bedeutet jedoch nicht, aus gefriergetrocknetem Kartoffelpulver ein "frisch gekochtes" Kartoffelpüree auf den Tisch zu bringen. Bis auf wenige Ausnahmen sollte man von industriellen Nahrungsmitteln Abstand nehmen. An ihnen stimmt nichts, nicht das Vorkochen, nicht das Konservieren, nicht die Aromastoffe und nicht die unendlich vielen Zusätze. Inzwischen gibt es in "slow food" eine Gegenbewegung gegen die schnelle Küche, die naturbelassene Nahrungsmittel aus der Region empfiehlt. Das entspricht den grundlegenden ayurvedischen Prinzipien.
Wer sich ayurvedisch ernähren möchte, sollte diese Punkte berücksichtigen, um zu einer wirklich ausgewogenen Ernährung zu kommen.
Zusammenfassung
Dem Diabetes und dem mit ihm vergesellschafteten metabolischen Syndrom lässt sich mit wenigen Maßnahmen leicht begegnen:
mindestens 1/2 h Bewegung/Tag, wobei strammes Gehen oder Radfahren ausreichend sind.¬
frische, vollwertige, zuckerarme/freie Kost, wenn möglich, nach ayurvedischen Gesichtspunkten zubereitet.
Reduktion von Schlacken und Gewicht durch eine Heißwasser-Kur und/oder Pancha Karma.
gezielter Einsatz von Gewürzen wie Zimt, Gelbwurz, Ingwer, Bockshornkleesamen etc.
ayurvedische Heilkräuter als Nahrungsergänzung
eventuell Fischöl-Kapseln,Pankreatin,Chrom und ein Multimineral / Vitaminpräparat.
H.M.Augsburger
Der Diabetes verbreitet sich in westlichen Gesellschaften fast seuchenartig. Seine Entstehung ist überwiegend auf Ernährung und Lebensstil zurückzuführen. Ganzheitliche Methoden wie der Ayurveda haben deshalb gute Erfolgschancen.
Der Diabetes ist eine Erkrankung der Zuckerregulation. Beim Gesunden liegt der Blutzucker bei ca. 100 mg%. Der Wert wird durch das Zusammenspiel verschiedener Hormone aufrechterhalten, wobei das Insulin das wichtigste ist. Wenn nach einer Mahlzeit der Blutzucker ansteigt, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, wodurch der Zuckerspiegel wieder sinkt. Große Mengen an Zucker und Kohlehydraten in der täglichen Ernährung und Bewegungsmangel lassen die Zuckerregulation langfristig entgleisen.
Kohlehydrate
Zu den Kohlehydraten zählen neben dem Zucker hauptsächlich die Kartoffel und alle Getreidearten und Getreideprodukte wie Nudeln oder Brot. Sie werden im Stoffwechsel zu Traubenzucker abgebaut. Während noch vor 200 Jahren Zucker eine Seltenheit war und Getreide als volles Korn verwendet wurde, haben sich in den letzten Jahrzehnten die Ernährungsgewohnheiten dramatisch verändert. Zucker findet sich nicht nur in großen Mengen in Süßigkeiten, Backwaren und Softdrinks, sondern dient der Geschmacksregulierung in so unterschiedlichen Produkten wie Senf, Würstchen oder Ketchup. Gleichzeitig werden die Getreide ausgemahlen und in Form von weißem Mehl weiterverarbeitet.
Was hat das mit Diabetes zu tun? Weißmehlprodukte und Zucker werden wesentlich schneller verdaut als Vollkornprodukte. Dadurch strömt der Zucker vom Darm rasch ins Blut, es kommt zu einem überschnellen Anstieg des Blutzuckers. Der Organismus reagiert mit einer hohen Ausschüttung an Insulin. Der Zuckerspiegel sinkt. Da Zucker und Weißmehlprodukte schnell verdaut sind, kommt es nach der überschießenden Insulinreaktion häufig zu einem Unterzucker. Und auf Unterzucker reagiert der Organismus mit einem starken Verlangen nach Kohlehydraten und zwar nach Kohlehydraten, die schnell vom Blut aufgenommen werden, sprich Süßigkeiten oder Weißmehlprodukte.
Auf diese Weise entsteht ein Teufelskreis. Jede kohlehydratreiche Mahlzeit führt zum Hunger auf noch mehr Kohlehydrate. Jedes Mal reagiert die Bauchspeicheldrüse mit einer überhitzten Insulinausschüttung. (Abb.1) Und nun tritt ein weiterer ungünstiger Mechanismus in Kraft. Das Insulin wirkt auf die Körperzellen wie ein Schlüssel, der diese öffnet, um Zucker, aber auch Eiweiß und Fett zu speichern. Wenn nun im Blut das Insulin ständig erhöht ist, stumpfen die Zellen gewissermaßen ab. Sie werden im zunehmenden Maße insulinresistent. Die Bauchspeicheldrüse muss deshalb für die gleiche Wirkung auf den Blutzucker immer mehr Insulin produzieren. Und damit haben wir einen zweiten Teufelskreis. Denn mit steigendem Insulin wächst auch die Insulinresistenz der Zellen. (Abb.2) Das geht so lange, bis die Bauchspeicheldrüse erschöpft ist. Dann liegt ein Diabetes vor. Das Alter, in dem der Diabetes das erste Mal auftritt, liegt häufig bei 50 oder 60 Jahren. Und es rückt zunehmend nach unten. Man rechnet damit, dass bei gleichbleibenden Ernährungsgewohnheiten bald 20-jährige in großem Ausmaß an Zucker erkranken werden. Deshalb spricht man von einer neuen Volksseuche.
Bewegung
Der Körper kann überschüssigen Zucker in Form von Glykogen in Muskulatur und Leber speichern. Die Leber kann 100 - 150 g aufnehmen, die Muskulatur ca 1% ihres Gewichtes, was für einen erwachsenen Mann etwa 500 g ausmacht. Sind die Glykogenspeicher voll, wird Zucker in Fett umgewandelt.
Bei Sport und Bewegung werden zunächst die Glykogenvorräte verbrannt. Sie sind nach etwa 30 Minuten aufgebraucht. Anschließend steigt der Körper auf Fettverbrennung um. Wer sich also regelmäßig bewegt, kann große Mengen an Zucker in der Muskulatur speichern. Die Speicherung erfolgt ohne die Mitwirkung von Insulin. Umgekehrt führt Bewegungsmangel dazu, dass die Muskeln kein Glykogen verbrauchen und darüber hinaus ihre Fähigkeit zur Speicherung zunehmend einbüßen.
Deshalb ist die Kombination von Bewegungsmangel und einem übermäßigen Genuss von schnell resorbierbaren Kohlehydraten ausschlaggebend für die Entstehung des Altersdiabetes.
(Die zweite Form, der jugendliche Diabetes betrifft vor allem Kinder und Jugendliche und hat eine völlig andere Entstehungsgeschichte. Er ist nicht Gegenstand dieser Ausführungen.)
Die Wirkung von Insulin
Um den gesamten Komplex des Diabetes wirklich zu verstehen, muss man sich die Wirkung des Insulins genauer ansehen.
Das Insulin zählt zu den ernährenden Hormonen und führt zu einer Speicherung von Kohlehydraten, Fett und Eiweiß in den Zellen. Es ist damit eine wichtige Grundlage von Wachstum. Im Übermaß macht es dagegen dick. Die meisten Fälle von Übergewicht lassen sich auf übermäßigen Kohlehydratkonsum und damit erhöhte Insulinspiegel zurückführen.
Überschüssige Kohlehydrate werden in Fett umgebaut. Zusätzlich verändern hohe Insulinspiegel den Fettstoffwechsel der Leber, sodass Blutfette und Cholesterin ansteigen. Als ein "Wachstumshormon" lässt Insulin die Gefäßmuskulatur wachsen. Das führt zu erhöhten Blutdruckwerten. Schließlich erhöht das Insulin die Tendenz zu Entzündungen in den Geweben wie z.B. in den Arterien.
Zählt man diese Faktoren zusammen, dann führt vermehrter Kohlehydratkonsum und die damit erhöhten Insulinspiegel zu Übergewicht, erhöhtem Cholesterin, erhöhtem Blutdruck, und zur Entzündung der Gefäßinnenwände (Arterienverkalkung). Diese 4 gemeinsam auftretenden Erkrankungen sind auch unter dem Begriff "Metabolisches Syndrom" bekannt. Fast die Hälfte aller über 60-jährigen ist davon betroffen. Sie nehmen ein (oder zwei) Mittel gegen den Blutdruck, eines gegen das Cholesterin, eines zur Blutverdünnung, dazu ein (oder zwei) Zuckermittel, Männer noch eines für die Prostata und Frauen eines für die Wechseljahre.
Das ist unglaublich, wenn man bedenkt, dass das metabolische Syndrom vorwiegend eine Lifestyle-Erkrankung ist. Wie Vorbeugung oder Heilung möglich ist, erfahren sie in den nächsten Absätzen.
Diabetes und Ayurveda
Der Diabetes ist in den ursprünglichen Texten des Ayurveda unter dem Begriff Prameha beschrieben. Den Alten sind vor allem die Veränderungen im Urin aufgefallen. Um den Zucker im Urin nachzuweisen, haben sie keine Teststreifen benutzt, sondern beobachtet, wie sich Ameisen über den süßen Urin hermachen. In der ayurvedischen Terminologie ist der Zucker vor allem eine Störung von Kapha und Medha (Fettstoffwechsel) sowie einem Überschuss an Schlacken (Ama). Kapha ist das Dosha mit einem trägen Stoffwechsel. Es wird vor allem durch die Geschmacksrichtung süß (Kohlehydrate) verstärkt. Interessant ist, dass auch die alten Ärzte den Diabetes im Bezug zu einer Fettstoffwechselstörung (metabolisches Syndrom) gesehen haben.
Therapeutische Über¬legungen
Erde steht für Beständigkeit, Stabilität und Ausdauer, das Wasser für Kühle, Zusammenhalt und Klebrigkeit. Ein Übermaß an Kapha wird durch die Elemente Feuer, Luft und Raum bzw. die Doshas Pitta und Vata balanciert. Damit sind die Grundlagen der Therapie bereits vorgegeben.
1. Stärkung des Feuers (Pitta)
Das Feuerelement ist für die Verdauung und den Stoffwechsel zuständig. Warme Mahlzeiten, leichte Formen der Zubereitung und gekonntes Würzen sind einfache Methoden, um das Feuer zu stärken. Unter den Geschmacksrichtungen repräsentieren vor allem scharf und im geringeren Umfang auch sauer und salzig das Feuer. Eine ayurvedische Spezialität ist das heiße Wasser, das regelmäßig in kleinen Schlucken getrunken wird. Es reinigt die Gewebe und belebt den Stoffwechsel. Ähnlich wirken heiße Tees oder Abkochungen mit Gewürzen. In Tabelle 1 (Abb. 3) sind die wichtigsten Punkte zur Stärkung des Feuers zusammengefasst.
2. Belebung von Luft und Raum (Vata)
Das Raumelement ist im Organismus die Grundlage für jeden Stoffaustausch wie er in den Gefäßen, Gewebsspalten und Poren in den Zellmembranen stattfindet. Reinigungstherapien und Gewichtsabnahme geben dem Stoffwechsel mehr Raum. Dagegen sind Verschlackung und Übergewicht häufige Ursachen des Diabetes.
Die Luft steht für Bewegung, Regulation und Information. Regelmäßige körperliche Bewegung unterstützt das Luftelement und ist Grundlage jeder Diabetes-Therapie. Bitter ist die Geschmacksrichtung, in der sich am besten Raum und Luft ausdrücken, in einem geringeren Maße auch scharf und herb. Blattgemüse- und Blattsalate sowie einige Gewürze sind die wichtigsten Repräsentanten des bitteren Geschmacks.
3. Gewürze und Diabetes
Gewürze mit scharfem und teilweise bitterem Geschmack unterstützen das Management des Diabetes. Einige Gewürze verdienen eine besondere Erwähnung. Am besten dokumentiert ist die Wirkung von Zimt. Diabetiker erhielten zusätzlich zu ihren Medikamenten 1, 3 oder 6 g Zimt/Tag. Der Blutzucker sank um 18 bis 29 %. Gleichzeitig verbesserten sich die Werte für die Blutfette und Cholesterin. Auffällig war, dass das Maß der Zuckersenkung unabhängig von der verabreichten Dosis war. Die blutzuckersenkende Wirkung stellte sich bereits bei 1 g Zimt/Tag ein.
Ein weiteres großartiges Gewürz ist Gelbwurz. Es senkt das Cholesterin, die Blutfette und den Blutzucker. Zusätzlich wirkt es entgiftend, leberstärkend, immunmodulierend, entzündungssenkend und tumorprotektiv.
Ein altes Hausmittel gegen Diabetes ist der Bockshornkleesamen. Man muss sich mit dem bitteren Geschmack etwas anfreunden. Mit etwas Freude am Experimentieren lassen sich täglich 1-2 TL als Gewürz unterbringen.
Andere Gewürze, für die eine zuckersenkende Wirkung beschrieben ist, sind Ingwer, Knoblauch, Basilikum, langer Pfeffer oder Wegerichsamen.
4. Diabetes und Entschlackung
Aus den bisherigen Ausführungen geht hervor, dass Entschlackung eine Basistherapie für den Diabetes ist. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.
Ein Oldtimer ayurvedischer Wege zur Entschlackung ist die Heißwasser-Kur. Man trinkt während des Tages alle 15 bis 30 Minuten heißes Wasser, das vorzugsweise 10 Minuten gekocht hat. Man kann eine Spur Ingwer, Zitrone, Gelbwurz, Bockshornkleesamen oder Zimt zugeben. Die Ernährung selbst sollte sich in den ersten 3-5 Tagen auf Gemüsesuppen beschränken. Anschließend sind Gemüse, weich gekochte Hülsenfrüchte (Dal) und in kleinen Mengen Kohlehydrate, wie z.B. Basmatireis, Hirse, Amaranth etc. erlaubt. Insgesamt sollte die Entschlackung mindestens 10 Tage betragen.
Der königliche Weg ayur¬vedischer Entschlackung ist Pancha Karma. Ihr sollte eine Heißwasserkur vorausgehen. Pancha Karma entlastet die Gewebsmatrix von Toxinen und balanciert auf diese Weise die Signalübertragung (Doshas). Beim Diabetes muss es an den veränderten Stoffwechsel angepasst werden.
5. Heilkräuter und Diabetes
Eine große Anzahl von Heilkräutern mit überwiegend bitterem oder herbem Geschmack hat eine unterstützende Wirkung beim Diabetes. Der Wirkmechanismus ist nicht in allen Fällen geklärt. Häufig verbessern sie die Glucose-Toleranz, d.h. die Zellen werden empfänglicher für das Insulin und nehmen den Zucker leichter auf. Die blutzuckersenkende Wirkung tritt nur bei erhöhtem Blutzucker ein.
Tinospora cordifolia (Guduchi): Guduchi ist eine bitter und herb schmeckende, erhitzende Pflanze. Somit passt sie bestens in das Profil einer Heilpflanze für den Diabetes. Guduchi ist gleichzeitig ein Lebermittel, wirkt auf den Fettstoffwechsel, ist ein Tonikum und steigert das Abwehrsystem.
Azadirachta indica (Nimba): Nimba ist äußerst bitter und kühlend. Durch seine entzündungshemmende und immunsteigernde Wirkung findet es bei Entzündungen der Haut und der Schleimhäute Anwendung. Bei bestehendem Diabetes trägt es dazu bei, Medikamente einzusparen
Emblica officinalis (Amalaki): Amalaki ist eines der bekanntesten Tonika des Ayurveda. Es wirkt entzündungshemmend, stärkt den Stoffwechsel, schützt Haut und Schleimhäute und reduziert ein überhöhtes Pitta. Als Zusatzmittel beim Diabetes empfiehlt es sich vor allem für Pittatypen.
Commiphora mukul (Guggulu): Guggulu wird aus dem Harz eines Baumes hergestellt und gilt als die indische Myrrhe. Es schmeckt bitter, herb und scharf und ist erhitzend. Es hat dadurch eine starke Affinität zu Kapha und zum Fettgewebe. Guggulu senkt Blutfette und Cholesterin. Es unterstützt die Gewichtsabnahme und verbessert den Zuckerstoffwechsel. Außerdem unterstützt Guggulu die Kapillardurchblutung, ist entzündungshemmend und stärkt das Herz. Das gesamte Profil macht das Guggulu zu einer hervorragenden Pflanze beim metabolischen Syndrom.
Für zwei weitere indische Kräuter, Momordica charantia (Balsambirne, Bittergurke) und Gymnema sylvestre (Meshasringi) sind deutliche blutzuckersenkende Wirkungen nachgewiesen. Sie sollten deshalb nur bei professioneller Überwachung bzw. regelmäßiger Blutzuckerkontrolle eingenommen werden.
6. Ayurveda und moderne Essgewohnheiten
Zwischen einer ausgewogenen ayurvedischen Ernährung und modernen Essgewohnheiten liegen oft Welten, bzw. 3000 Jahre an Entwicklung. Sie sollen in Bezug auf den Diabetes kurz beleuchtet werden.
- Getreide wird seit ca. 8.000 Jahren angebaut, eine kurze Zeit, verglichen mit der gesamten Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Seit etwa 200 Jahren wird Getreide zu weißem Mehl ausgemahlen. Zucker ist in Europa seit 1400 bekannt. Vor 200 Jahren begann die Zuckerherstellung aus der Zuckerrübe. Seither ist der Zuckerkonsum um das 15-fache gestiegen! Der menschliche Stoffwechsel ist an diese Entwicklung in keiner Weise angepasst.
Gerade Vegetarier, die sich gesund ernähren wollen, tappen häufig in die Kohlehydratfalle. Deshalb sollte der überwiegende Teil der Kohlehydrate in vollwertiger Form gegessen werden. Vollkornprodukte werden langsamer verdaut, wodurch der Zuckerspiegel langsamer ansteigt. Diese Tatsache drückt sich im glykämischen Index aus. Der glykämische Index ist ein Maß, wie schnell Kohlehydrate vom Darm ins Blut gelangen. Theorie und Praxis sind bei Montignac und Grillparzer sowie im Internet beschrieben.
Eine andere, für den Diabetiker unglückliche Entwicklung ist die veränderte Zusammensetzung von Fetten der Nahrung. Dabei geht es um die sogenannten omega-3-Fettsäuren. Sie schützen die Gefäße, senken den Blutdruck, verbessern die Blutfette, verhindern Entzündungen und stabilisieren den Blutzucker. Moderne Ernährung führt zu einem Mangel an omega-3-Fettsäuren. Für den Diabetiker dagegen gehören sie zum Pflichtprogramm. Sie sind enthalten im Leinöl, Rapsöl, Hanföl und Meeresfisch aus kalten Gewässern (Lachs, Hering etc.). Werden die omega-3-Fettsäuren über die Nahrung nicht genügend zugeführt, kann die Einnahme von Fischölkapseln sinnvoll sein.
- Gemüse und Salate aus konventionellem Anbau weisen immer niedrigere Werte für Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Antioxidantien auf. Andererseits führt die diabetische Stoffwechsellage zu einem höheren Verbrauch an Vitalstoffen. Wer also nicht 100%-gen Zugriff auf vollwertige und biologische Nahrungsmittel hat, sollte sich mit dem Gedanken an ein Vitamin- und Mineralienpräparat anfreunden. So verbessern Mineralien wie Chrom, Zink oder Vanadium den Zuckerhaushalt, die B-Vitamine haben eine Schlüsselstellung im gesamten Stoffwechsel, Vitamin C und alpha-Liponsäure können Folgeschäden vom Diabetes vermindern.
- Der Ayurveda empfiehlt, Speisen frisch zuzubereiten. Das bedeutet jedoch nicht, aus gefriergetrocknetem Kartoffelpulver ein "frisch gekochtes" Kartoffelpüree auf den Tisch zu bringen. Bis auf wenige Ausnahmen sollte man von industriellen Nahrungsmitteln Abstand nehmen. An ihnen stimmt nichts, nicht das Vorkochen, nicht das Konservieren, nicht die Aromastoffe und nicht die unendlich vielen Zusätze. Inzwischen gibt es in "slow food" eine Gegenbewegung gegen die schnelle Küche, die naturbelassene Nahrungsmittel aus der Region empfiehlt. Das entspricht den grundlegenden ayurvedischen Prinzipien.
Wer sich ayurvedisch ernähren möchte, sollte diese Punkte berücksichtigen, um zu einer wirklich ausgewogenen Ernährung zu kommen.
Zusammenfassung
Dem Diabetes und dem mit ihm vergesellschafteten metabolischen Syndrom lässt sich mit wenigen Maßnahmen leicht begegnen:
mindestens 1/2 h Bewegung/Tag, wobei strammes Gehen oder Radfahren ausreichend sind.¬
frische, vollwertige, zuckerarme/freie Kost, wenn möglich, nach ayurvedischen Gesichtspunkten zubereitet.
Reduktion von Schlacken und Gewicht durch eine Heißwasser-Kur und/oder Pancha Karma.
gezielter Einsatz von Gewürzen wie Zimt, Gelbwurz, Ingwer, Bockshornkleesamen etc.
ayurvedische Heilkräuter als Nahrungsergänzung
eventuell Fischöl-Kapseln,Pankreatin,Chrom und ein Multimineral / Vitaminpräparat.
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Chrom,
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Gelbwurz,
H.M.Augsburger,
Orthomolekular-Medizin
Blutegel-Behandlung Wissenswertes
Blutegel-Behandlung
Was kann durch die Behandlung bewirkt werden?
H.M.Augsburger
Der Blutegel ist ein Tier, welches in die Gruppe der Ringelwürmer gehört. Er ist mit den Ihnen bekannten Regenwürmern eng verwandt. Im Unterschied zu diesen ernährt er sich durch das Saugen von Gewebeflüssigkeiten aller Art. Bei einem Biss durch den Egel wird aber nicht nur gesaugt, sondern zusätzlich ein Sekret des Egels in die Bissstelle gegeben, was für die medizinische Anwendung besonders wichtig ist. Im Sekret befinden sich Stoffe, die nur der Egel in der Lage ist herzustellen. Diese bewirken u. a. eine Gerinnungshemmung, die zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes und der Lymphflüssigkeit führt. Dadurch wird eingedicktes Blut wieder verflüssigt, Blutergüsse und Schwellungen können gezielt behandelt werden.
Daneben wirkt das Sekret der Egel auch auf die Gefäßwände von Blut- und Lymphgefäßen sowie auf bestimmten Blutkörperchen, die für die Gerinnung von Blut verantwortlich sind. Durch die Anwendung von Egelsekret kann einer Thrombose vorgebeugt werden. Schon bestehende Blutgerinnsel werden durch das Sekret aufgelöst. Sehr häufig kommt es zu einem Rückgang von Schmerzen nach der Behandlung mit Blutegeln.
Zusätzlich wird eine Entwässerung und ein Abfluss von Gewebsgiften bewirkt. Diese sind mit einem kleinen Blutverlust verbunden, der für den Patienten nicht gefährlich ist. Jedoch dient er dem Körper als Reiz für die Neubildung von Blut im Knochenmark.
Die zur Anwendung bestimmten Tiere stammen aus einer streng kontrollierten Zucht speziell für medizinische Zwecke. Dadurch werden gesundheitliche Risiken ausgeschlossen!
Anwendungsgebiete für die Blutegeltherapie:
Die Blutegel werden häufig bei folgenden Beschwerden angewandt: Blutergüsse, Schwellungen durch Störungen des Lymphabflusses (z.B. in der Nähe von Schnittwunden), Durchblutungsverbesserung nach Gewebeverpflanzungen (besonders bei Hautgewebe), Durchblutungsstörungen an Beinen und Armen (Ulcus cruris, Spätfolgen der Gefäßveränderungen bei Diabetes mellitus), Zerrungen, Verstauchungen, Krampfadern, Besenreißergefäßen, Venenentzündungen, Muskelschmerzen, entzündliche Gewebserkrankungen.
Über die vorgesehene Anwendung der Blutegeltherapie bei den bei Ihnen vorliegenden Beschwerden wird Ihr Arzt Sie informieren.
Wie läuft die Blutegelbehandlung ab?
Die Behandlung erfolgt grundsätzlich durch dafür geschultes, erfahrenes Personal.
Die Dauer der Behandlung liegt zwischen einer und zwei Stunden. Die Anzahl der zu verwendenden Blutegel richtet sich nach dem Ausmaß der betroffenen Körperstelle. Festlegungen dazu trifft der Arzt.
Zunächst verspürt der Patient an der Bissstelle ein Brennen, vergleichbar mit der Berührung einer Brennnessel. Dieses lässt rasch nach. Dann beginnt bereits der Saugvorgang des Egels und die beabsichtigte Abgabe des Sekretes in die Wunde. In der nun folgenden Zeit bleibt der Egel an der Bissstelle fest sitzen und kann nicht ohne weiteres entfernt werden. Erst wenn der Egel „satt“ ist, lässt er von selbst los und fällt ab. Das in die kleine Bisswunde abgesonderte Sekret bewirkt danach einen anhaltenden Abfluss von Blut- und Lymphflüssigkeit. Deshalb erfolgt die Anlage von saugenden Verbänden. Diese Blutungen können bis zu 20 Stunden anhalten. Je intensiver diese sind, desto grösser ist die zu erwartende Wirkung! Der Verband wird mehrfach erneuert. Durch den Biss des Egels werden kleine Hautwunden verursacht, welche ohne eine spezielle Behandlung verheilen.
An der vorgesehenen Behandlungsstelle sollten wenigstens einen Tag zuvor keine Duftstoffe (Kosmetika, Seife, Salben, Duschgel, Rasierwasser, etc.) aufgebracht werden. Durch diese Stoffe wird der Biss des Egels sehr erschwert oder sogar vollständig unmöglich.
Begleiterscheinungen während und nach der Blutegelbehandlung:
Es treten im Zusammenhang mit der Behandlung folgende Effekte auf:
- Nachblutungen aus der Bissstelle (bis zu 20 Stunden) – die Nachblutung gehört zum gewünschten Behandlungsziel und sollte durch geeignete Verbände versorgt werden. Bei einer über die übliche Zeit hinausgehenden Blutung sollte der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
- Veränderungen an der Bissstelle – Möglich ist eine geringe Schwellung, Rötung und Juckreiz an der Bissstelle oder der Umgebung. Selten tritt ein begrenzter Bluterguss auf. Diese Erscheinungen gehen im Verlauf einer Woche vollständig zurück.
- Kreislaufreaktionen – selten treten leichte Kreislaufreaktionen auf. Vorbeugend ist reichlich Wasser zu trinken und die Einhaltung der Ruhe für den Tag der Behandlung und den Folgetag. Eine spezielle Behandlung mit Medikamenten sollte mit dem Arzt besprochen werden.
Was ist nach der Behandlung mit Blutegeln zu beachten?
Der angelegte Verband soll regelmäßig gewechselt werden. Ruhen Sie einige Stunden und vermeiden Sie körperliche Arbeit oder sportliche Betätigung bis zum folgenden Tag. Nehmen Sie genügend Flüssigkeit zu sich (z.B. Wasser, Tee, Fruchtsäfte). Alkoholische Getränke sind nicht zu empfehlen.
An der Bissstelle kann Juckreiz auftreten. Kratzen und die Berührung der Bissstelle sind zu vermeiden!
Sollten beim Durchlesen des Informationsblattes Fragen aufgetreten sein, welche im Aufklärungsgespräch noch erörtert werden sollten, notieren:
Was kann durch die Behandlung bewirkt werden?
H.M.Augsburger
Der Blutegel ist ein Tier, welches in die Gruppe der Ringelwürmer gehört. Er ist mit den Ihnen bekannten Regenwürmern eng verwandt. Im Unterschied zu diesen ernährt er sich durch das Saugen von Gewebeflüssigkeiten aller Art. Bei einem Biss durch den Egel wird aber nicht nur gesaugt, sondern zusätzlich ein Sekret des Egels in die Bissstelle gegeben, was für die medizinische Anwendung besonders wichtig ist. Im Sekret befinden sich Stoffe, die nur der Egel in der Lage ist herzustellen. Diese bewirken u. a. eine Gerinnungshemmung, die zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes und der Lymphflüssigkeit führt. Dadurch wird eingedicktes Blut wieder verflüssigt, Blutergüsse und Schwellungen können gezielt behandelt werden.
Daneben wirkt das Sekret der Egel auch auf die Gefäßwände von Blut- und Lymphgefäßen sowie auf bestimmten Blutkörperchen, die für die Gerinnung von Blut verantwortlich sind. Durch die Anwendung von Egelsekret kann einer Thrombose vorgebeugt werden. Schon bestehende Blutgerinnsel werden durch das Sekret aufgelöst. Sehr häufig kommt es zu einem Rückgang von Schmerzen nach der Behandlung mit Blutegeln.
Zusätzlich wird eine Entwässerung und ein Abfluss von Gewebsgiften bewirkt. Diese sind mit einem kleinen Blutverlust verbunden, der für den Patienten nicht gefährlich ist. Jedoch dient er dem Körper als Reiz für die Neubildung von Blut im Knochenmark.
Die zur Anwendung bestimmten Tiere stammen aus einer streng kontrollierten Zucht speziell für medizinische Zwecke. Dadurch werden gesundheitliche Risiken ausgeschlossen!
Anwendungsgebiete für die Blutegeltherapie:
Die Blutegel werden häufig bei folgenden Beschwerden angewandt: Blutergüsse, Schwellungen durch Störungen des Lymphabflusses (z.B. in der Nähe von Schnittwunden), Durchblutungsverbesserung nach Gewebeverpflanzungen (besonders bei Hautgewebe), Durchblutungsstörungen an Beinen und Armen (Ulcus cruris, Spätfolgen der Gefäßveränderungen bei Diabetes mellitus), Zerrungen, Verstauchungen, Krampfadern, Besenreißergefäßen, Venenentzündungen, Muskelschmerzen, entzündliche Gewebserkrankungen.
Über die vorgesehene Anwendung der Blutegeltherapie bei den bei Ihnen vorliegenden Beschwerden wird Ihr Arzt Sie informieren.
Wie läuft die Blutegelbehandlung ab?
Die Behandlung erfolgt grundsätzlich durch dafür geschultes, erfahrenes Personal.
Die Dauer der Behandlung liegt zwischen einer und zwei Stunden. Die Anzahl der zu verwendenden Blutegel richtet sich nach dem Ausmaß der betroffenen Körperstelle. Festlegungen dazu trifft der Arzt.
Zunächst verspürt der Patient an der Bissstelle ein Brennen, vergleichbar mit der Berührung einer Brennnessel. Dieses lässt rasch nach. Dann beginnt bereits der Saugvorgang des Egels und die beabsichtigte Abgabe des Sekretes in die Wunde. In der nun folgenden Zeit bleibt der Egel an der Bissstelle fest sitzen und kann nicht ohne weiteres entfernt werden. Erst wenn der Egel „satt“ ist, lässt er von selbst los und fällt ab. Das in die kleine Bisswunde abgesonderte Sekret bewirkt danach einen anhaltenden Abfluss von Blut- und Lymphflüssigkeit. Deshalb erfolgt die Anlage von saugenden Verbänden. Diese Blutungen können bis zu 20 Stunden anhalten. Je intensiver diese sind, desto grösser ist die zu erwartende Wirkung! Der Verband wird mehrfach erneuert. Durch den Biss des Egels werden kleine Hautwunden verursacht, welche ohne eine spezielle Behandlung verheilen.
An der vorgesehenen Behandlungsstelle sollten wenigstens einen Tag zuvor keine Duftstoffe (Kosmetika, Seife, Salben, Duschgel, Rasierwasser, etc.) aufgebracht werden. Durch diese Stoffe wird der Biss des Egels sehr erschwert oder sogar vollständig unmöglich.
Begleiterscheinungen während und nach der Blutegelbehandlung:
Es treten im Zusammenhang mit der Behandlung folgende Effekte auf:
- Nachblutungen aus der Bissstelle (bis zu 20 Stunden) – die Nachblutung gehört zum gewünschten Behandlungsziel und sollte durch geeignete Verbände versorgt werden. Bei einer über die übliche Zeit hinausgehenden Blutung sollte der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
- Veränderungen an der Bissstelle – Möglich ist eine geringe Schwellung, Rötung und Juckreiz an der Bissstelle oder der Umgebung. Selten tritt ein begrenzter Bluterguss auf. Diese Erscheinungen gehen im Verlauf einer Woche vollständig zurück.
- Kreislaufreaktionen – selten treten leichte Kreislaufreaktionen auf. Vorbeugend ist reichlich Wasser zu trinken und die Einhaltung der Ruhe für den Tag der Behandlung und den Folgetag. Eine spezielle Behandlung mit Medikamenten sollte mit dem Arzt besprochen werden.
Was ist nach der Behandlung mit Blutegeln zu beachten?
Der angelegte Verband soll regelmäßig gewechselt werden. Ruhen Sie einige Stunden und vermeiden Sie körperliche Arbeit oder sportliche Betätigung bis zum folgenden Tag. Nehmen Sie genügend Flüssigkeit zu sich (z.B. Wasser, Tee, Fruchtsäfte). Alkoholische Getränke sind nicht zu empfehlen.
An der Bissstelle kann Juckreiz auftreten. Kratzen und die Berührung der Bissstelle sind zu vermeiden!
Sollten beim Durchlesen des Informationsblattes Fragen aufgetreten sein, welche im Aufklärungsgespräch noch erörtert werden sollten, notieren:
Basenfasten
Basenfasten
H.M.Augsburger
Basische Körperpflege von innen und außen.
Normalerweise ist der Körper eines Babys bei der Geburt schlackenfrei. Monate wächst der neue Erdenbürger in einer mit basischem Fruchtwasser gefüllten Blase heran, ohne Kontakt zu Säuren und Schlacken zu haben. Bei der Geburt besteht der Körper aus 70% Wasser und aus basischen Mineralstoffen und Spurenelementen. In diesem Körper sind Säfte und Energie ungestört und harmonisch. Doch bald beginnt durch Süßigkeitenkonsum der Zellenverfall und die Säureneutralisation verursacht Störungen. So werden die ersten Schlacken gebildet, oder die Basenreserven (Milchzähne) angegriffen. Ein ganzes Leben geht dieser Prozess weiter. Überschüssige Säuren, die der Körper nicht neutralisieren kann, bilden Zysten, Hämorrhoiden, Polypen. Der Körper sucht sich also Hilfsventile um sich der Säureschlacken zu entledigen. Die Frauen können durch Ihre Monatsregel einen Teil ihrer Säure und Schlacken ausscheiden. Dies kann der Mann nicht, so ist offensichtlich auch die verfrüht auftretende Glatzenbildung meist mit der Demineralisierung im Kopfbereich zu erklären. So gut und häufig Fastenkuren gepriesen werden, so können Sie doch bei stark übersäuerten Menschen, zu zusätzlichen Problemen führen: Der Fastenkrise (Säurekrise durch Schlackelösung = Säureattacke ohne Neutralisation = Säureattacke ohne Ausleitungshilfe). So gilt es bei Fastenkuren zu beachten: Schlackelösende Teemischungen lösen feste Säureschlacken und setzen so Säuren frei, die am besten mit Basenpulver wie Wurzelkraft (eine Mischung aus basischen Wurzeln, Kräutern und Pollen) neutralisiert werden. So kann eine Fastenkrise vermieden werden. Am wichtigsten ist es jedoch, die größte Hilfsniere des Menschen zu aktivieren - Die Haut. Früher kannte die Naturheilkunde viele Varianten der basischen Körperpflege. Einige sollten hier erwähnt werden. Basische Salzhemden helfen verblüffend schnell und einfach über den direkten Weg aus der Haut Säureschlacken auszuleiten. Die Schmerzlinderung und einfache, sowie preiswerte Anwendung zu Hause sollte wieder mehr Freunde gewinnen. Dies gilt auch für die Basenwickel, Salzstrümpfe, basische Fußbäder, sowie Basen Teil- und Vollbäder. In diesen Fällen hat sich die Basensalzmischung mit hohem pH-Wert, oder eine Zusatzmischung aus Totem Meersalz bestens bewährt. Verdünnt kann die Basensalzmischung auch zum Spülen der Nase und des Mundraumes und zum Gurgeln verwendet werden. Die nasale Hydrotherapie kann mit dem Nasenspülbecher aus Bad Salzungen einfach angewendet werden. Eine der wohl ältesten Basen-Körperpflegemittel ist das Jurasteinmehl, das mit Basensalzwasser zu einer Fangomasse vermischt wird und auf schmerzende Hautpartien aufgetragen schnelle Linderung bringt. Über 20 Millionen Jahre altes Schiefergestein des Jurameeres enthält seltene Spurenelemente und Mineralien. Als Packung oder Kompresse aufgebracht ist es vielseitig zu verwenden. So ist die Schlacken-Ausscheidung über Darm und Niere nicht allein ausreichend um den Körper wieder fit zu machen, sondern vor allem die unterstützenden Maßnahmen durch Auslaugung von Säuren über die Haut mit Waschungen, Abreibungen, Packungen und Bädern. Bei Fastentagen ist es jedem zu empfehlen sich der alten Rezepte wieder zu erinnern. So gab man stets auch Natron den Speisen zu, um diese bekömmlicher zu machen. Heute dürfte der Basentrunk aus Gerstengras, Spirulina, Wurzelkraft, Bärlauchgranulat etc. größte Wichtigkeit haben um das Säure-Basengleichgewicht wieder herzustellen. Vor allem ist die Gefäßreinigung in der heutigen Zeit mit einigen Vitaminkomplexen und Mineralmischungen als Nahrungsergänzung sehr erfolgversprechend.
H.M.Augsburger
Basische Körperpflege von innen und außen.
Normalerweise ist der Körper eines Babys bei der Geburt schlackenfrei. Monate wächst der neue Erdenbürger in einer mit basischem Fruchtwasser gefüllten Blase heran, ohne Kontakt zu Säuren und Schlacken zu haben. Bei der Geburt besteht der Körper aus 70% Wasser und aus basischen Mineralstoffen und Spurenelementen. In diesem Körper sind Säfte und Energie ungestört und harmonisch. Doch bald beginnt durch Süßigkeitenkonsum der Zellenverfall und die Säureneutralisation verursacht Störungen. So werden die ersten Schlacken gebildet, oder die Basenreserven (Milchzähne) angegriffen. Ein ganzes Leben geht dieser Prozess weiter. Überschüssige Säuren, die der Körper nicht neutralisieren kann, bilden Zysten, Hämorrhoiden, Polypen. Der Körper sucht sich also Hilfsventile um sich der Säureschlacken zu entledigen. Die Frauen können durch Ihre Monatsregel einen Teil ihrer Säure und Schlacken ausscheiden. Dies kann der Mann nicht, so ist offensichtlich auch die verfrüht auftretende Glatzenbildung meist mit der Demineralisierung im Kopfbereich zu erklären. So gut und häufig Fastenkuren gepriesen werden, so können Sie doch bei stark übersäuerten Menschen, zu zusätzlichen Problemen führen: Der Fastenkrise (Säurekrise durch Schlackelösung = Säureattacke ohne Neutralisation = Säureattacke ohne Ausleitungshilfe). So gilt es bei Fastenkuren zu beachten: Schlackelösende Teemischungen lösen feste Säureschlacken und setzen so Säuren frei, die am besten mit Basenpulver wie Wurzelkraft (eine Mischung aus basischen Wurzeln, Kräutern und Pollen) neutralisiert werden. So kann eine Fastenkrise vermieden werden. Am wichtigsten ist es jedoch, die größte Hilfsniere des Menschen zu aktivieren - Die Haut. Früher kannte die Naturheilkunde viele Varianten der basischen Körperpflege. Einige sollten hier erwähnt werden. Basische Salzhemden helfen verblüffend schnell und einfach über den direkten Weg aus der Haut Säureschlacken auszuleiten. Die Schmerzlinderung und einfache, sowie preiswerte Anwendung zu Hause sollte wieder mehr Freunde gewinnen. Dies gilt auch für die Basenwickel, Salzstrümpfe, basische Fußbäder, sowie Basen Teil- und Vollbäder. In diesen Fällen hat sich die Basensalzmischung mit hohem pH-Wert, oder eine Zusatzmischung aus Totem Meersalz bestens bewährt. Verdünnt kann die Basensalzmischung auch zum Spülen der Nase und des Mundraumes und zum Gurgeln verwendet werden. Die nasale Hydrotherapie kann mit dem Nasenspülbecher aus Bad Salzungen einfach angewendet werden. Eine der wohl ältesten Basen-Körperpflegemittel ist das Jurasteinmehl, das mit Basensalzwasser zu einer Fangomasse vermischt wird und auf schmerzende Hautpartien aufgetragen schnelle Linderung bringt. Über 20 Millionen Jahre altes Schiefergestein des Jurameeres enthält seltene Spurenelemente und Mineralien. Als Packung oder Kompresse aufgebracht ist es vielseitig zu verwenden. So ist die Schlacken-Ausscheidung über Darm und Niere nicht allein ausreichend um den Körper wieder fit zu machen, sondern vor allem die unterstützenden Maßnahmen durch Auslaugung von Säuren über die Haut mit Waschungen, Abreibungen, Packungen und Bädern. Bei Fastentagen ist es jedem zu empfehlen sich der alten Rezepte wieder zu erinnern. So gab man stets auch Natron den Speisen zu, um diese bekömmlicher zu machen. Heute dürfte der Basentrunk aus Gerstengras, Spirulina, Wurzelkraft, Bärlauchgranulat etc. größte Wichtigkeit haben um das Säure-Basengleichgewicht wieder herzustellen. Vor allem ist die Gefäßreinigung in der heutigen Zeit mit einigen Vitaminkomplexen und Mineralmischungen als Nahrungsergänzung sehr erfolgversprechend.
Brennessel - Blutbilder und Diuretika
Brennnessel
Urtica dioica
H.M.Augsburger
Die Brennnessel wächst auf Mist- und Komposthaufen, Schuttplätzen, an Zäunen, Gebüschrändern. Sie gilt landläufig als Unkraut. In der Pflanzenheilkunde dagegen schätzt man sie als „Königin der Heilpflanzen“. Innovative Köche preisen die Brennnessel als Delikatesse. Sie verwenden die jungen Blattspitzen an Stelle von Spinat, mischen sie Salat bei oder kochen daraus eine Suppe.
Die Brennnessel enthält Vitamin A und C, Karotinoide, Amine wie Histamin, Serotonin und Mineralien, wie zum Beispiel Eisen. Sie gilt als eines der effektivsten Blutreinigungsmittel. In der Kosmetik hilft sie gegen Haarausfall und Schuppen.
Brennnesselkapseln reinigen das Blut, indem sie die Nierentätigkeit und den Stoffwechsel anregen. Der Körper wird entwässert. Sie lindern Leber- und Gallenblasenbeschwerden, rheumatische Erkrankungen und Gicht. Nehmen Sie täglich 3x2 Kapseln mit viel stillem Wasser ein.
Eine Spülung der Kopfhaut mit Brennnesselaufguss lindert Schuppen und soll den Haarwuchs anregen. Um Gelenkrheumatismus zu behandeln, "peitscht" man die Haut an den betroffenen Stellen mit frisch geschnittenem Kraut, bis ein quaddelartiger Ausschlag entsteht. Er fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an.
Vorsicht
Nebenwirkungen der Brennnessel sind nicht bekannt. Doch ist es grundsätzlich schädlich, Wassereinlagerungen, die durch eine eingeschränkte Herz- und Nierentätigkeit entstanden sind, mit Entwässerungstee zu behandeln. Wer Brennnessel-Blätter für Tee sammeln will, sollte sich einen Platz aussuchen, der nicht an einer Straße oder an Weiden liegt. Diese Pflanzen sind zu stark mit Schadstoffen belastet.
Urtica dioica
H.M.Augsburger
Die Brennnessel wächst auf Mist- und Komposthaufen, Schuttplätzen, an Zäunen, Gebüschrändern. Sie gilt landläufig als Unkraut. In der Pflanzenheilkunde dagegen schätzt man sie als „Königin der Heilpflanzen“. Innovative Köche preisen die Brennnessel als Delikatesse. Sie verwenden die jungen Blattspitzen an Stelle von Spinat, mischen sie Salat bei oder kochen daraus eine Suppe.
Die Brennnessel enthält Vitamin A und C, Karotinoide, Amine wie Histamin, Serotonin und Mineralien, wie zum Beispiel Eisen. Sie gilt als eines der effektivsten Blutreinigungsmittel. In der Kosmetik hilft sie gegen Haarausfall und Schuppen.
Brennnesselkapseln reinigen das Blut, indem sie die Nierentätigkeit und den Stoffwechsel anregen. Der Körper wird entwässert. Sie lindern Leber- und Gallenblasenbeschwerden, rheumatische Erkrankungen und Gicht. Nehmen Sie täglich 3x2 Kapseln mit viel stillem Wasser ein.
Eine Spülung der Kopfhaut mit Brennnesselaufguss lindert Schuppen und soll den Haarwuchs anregen. Um Gelenkrheumatismus zu behandeln, "peitscht" man die Haut an den betroffenen Stellen mit frisch geschnittenem Kraut, bis ein quaddelartiger Ausschlag entsteht. Er fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an.
Vorsicht
Nebenwirkungen der Brennnessel sind nicht bekannt. Doch ist es grundsätzlich schädlich, Wassereinlagerungen, die durch eine eingeschränkte Herz- und Nierentätigkeit entstanden sind, mit Entwässerungstee zu behandeln. Wer Brennnessel-Blätter für Tee sammeln will, sollte sich einen Platz aussuchen, der nicht an einer Straße oder an Weiden liegt. Diese Pflanzen sind zu stark mit Schadstoffen belastet.
Blasenschutz Kürbis
Kürbis
Cucurbita pepo
H.M.Augsburger
Der Kürbis als Arzneipflanze war bereits Hippokrates im alten Griechenland bekannt. Aber auch altindische Überlieferungen berichten vom Kürbisbrei als Auflage bei Brandwunden, Hautverletzungen und verletzten Gliedmaßen.
Der heute weit verbreitete gelbe Winterkürbis fand im 16. Jahrhundert aus Südamerika seinen Weg nach Europa. Seine vielen Kerne machten ihn zum Symbol für Fruchtbarkeit. Im 17. Jahrhundert beschrieben Heilkundige den Kürbis als Mittel gegen Blasenleiden und Nierenerkrankungen.
Was ist drin im Kürbis?
An der gelb-orangenen Farbe seines Fleisches kann man dem Kürbis schon ansehen, dass er große Mengen Beta Carotin enthält, einer Vorstufe des Vitamin A, das der Körper besonders gut verarbeiten kann. Beta-Carotin gilt als Antioxidant (immunstärkend, krebsvorbeugend) genau wie die Vitamine E und C, die der Kürbis ebenfalls reichlich beinhaltet. Der Kürbis trägt auch zur Mineralstoffversorgung bei, da er große Mengen an Kalium und geringere Mengen an Eisen, Calcium und Magnesium bereitstellt. Folsäure, bekannt als wichtiger Schwangerschaftsbegleiter, zur Vorbeugung von embryonalen Schädigungen, ist ebenfalls ein weiter Bestandteil der großen, runden Frucht.
Wirkungsweise des Kürbis
Der Kürbis wirkt erfrischend, abführend, entwässernd, beruhigend, abwehrstärkend und aufbauend. Früher setzte man ihn zur Therapie gegen Magen- und Darmerkrankungen sowie Herz- und Nierenleiden ein. Er wurde auch zur Behandlung akuter Infektionen wie Ruhr oder Typhus verwendet. Diese Heilwirkung ist auf den hohen Gehalt an Kalium und Magnesium zurückzuführen, der dem geschwächten Organismus das Remineralisieren erleichtert. Ein Schutz gegen Krebserkrankungen wird dem Kürbis wegen seines hohen Gehaltes an Antioxidantien (Vitamine A, C und E) zugesprochen.
Ein großer therapeutischer Nutzen liegt in der entwurmenden Wirkung des Kürbis, beispielsweise bei Bandwürmern. Eine in ihm enthaltene Aminosäure bewirkt die Lähmung des Bandwurmes und verhilft somit zur Loslösung von der Darmwand.
Kürbispräparate werden heute vor allem bei Blasen- und Prostataleiden eingesetzt. Eine besondere Wirkung verspricht zudem die Kürbisdiät, da die Frucht bei hohem Wassergehalt, wenig Kalorien, dafür aber viele Mineralstoffe enthält.
Die größte Wirkung liegt im Kern!
Die Kürbiskerne und ihr Öl sind die Essenz des Kürbis! Sie enthalten in geballter Form die gesunde Kraft der Mutterpflanze und in konzentrierter Form die wichtigen Stoffe des Kürbisfleisches: Beta Carotin, Vitamin E und sogenannte Phytosterine. Phytosterine sind pflanzliche Hormone. Sie wirken sich günstig auf Prostataleiden aus, sind harntreibend, krampflösend und stärken die Blasenmuskulatur.
Eine Essenz der Wirkung von Kürbiskernen erhält man, wenn man das gesunde Kürbiskernöl beispielsweise für Salate verwendet. Es ist dickflüssig, dunkel und hat einen angenehmen milden Geschmack. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Kürbiskernöl beeinflussen den Cholesterinspiegel des Menschen positiv. Die wichtigste ungesättigte Fettsäure des Kürbiskernöls, die Linolsäure, ist zu 65 Prozent in der Essenz enthalten. Diese Fettsäure beeinflusst die Immunreaktionen der Körperzellen, stärkt das Nervensystem und steuert Stoffwechselvorgänge.
Wirksame Hilfe bei Blasenschwäche
Der Kürbis hat eine lange Geschichte in der Volksmedizin. Er findet vor allem Anwendung bei Erkrankungen der Blase und der Harnwege, bei der Bekämpfung von parasitischen Würmern im Darm und als Abführmittel bei Verstopfung. Kürbiskerne lindern sehr schnell und effektiv die Symptome von Prostataerkrankungen bei Männern und zeigen auch bei langer Einnahme keine Nebenwirkungen. Die chinesische Lehre von den Fünf Elementen ordnet den Kürbis dem Element Erde zu, zu dem auch der Funktionskreis Milz und Bauchspeicheldrüse gehört. Der Kürbissamen enthält wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese senken den Cholesterinspiegel im Blut und wirken damit einer Arteriosklerose entgegen und schützen vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Ferner enthalten Kürbissamen Vitamin E und Selen. Beide wirken als Antioxidantien und schützen somit vor Einflüssen, die das Altern beschleunigen, den Herzmuskel schädigen und die Krebsentstehung begünstigen.
Cucurbita pepo
H.M.Augsburger
Der Kürbis als Arzneipflanze war bereits Hippokrates im alten Griechenland bekannt. Aber auch altindische Überlieferungen berichten vom Kürbisbrei als Auflage bei Brandwunden, Hautverletzungen und verletzten Gliedmaßen.
Der heute weit verbreitete gelbe Winterkürbis fand im 16. Jahrhundert aus Südamerika seinen Weg nach Europa. Seine vielen Kerne machten ihn zum Symbol für Fruchtbarkeit. Im 17. Jahrhundert beschrieben Heilkundige den Kürbis als Mittel gegen Blasenleiden und Nierenerkrankungen.
Was ist drin im Kürbis?
An der gelb-orangenen Farbe seines Fleisches kann man dem Kürbis schon ansehen, dass er große Mengen Beta Carotin enthält, einer Vorstufe des Vitamin A, das der Körper besonders gut verarbeiten kann. Beta-Carotin gilt als Antioxidant (immunstärkend, krebsvorbeugend) genau wie die Vitamine E und C, die der Kürbis ebenfalls reichlich beinhaltet. Der Kürbis trägt auch zur Mineralstoffversorgung bei, da er große Mengen an Kalium und geringere Mengen an Eisen, Calcium und Magnesium bereitstellt. Folsäure, bekannt als wichtiger Schwangerschaftsbegleiter, zur Vorbeugung von embryonalen Schädigungen, ist ebenfalls ein weiter Bestandteil der großen, runden Frucht.
Wirkungsweise des Kürbis
Der Kürbis wirkt erfrischend, abführend, entwässernd, beruhigend, abwehrstärkend und aufbauend. Früher setzte man ihn zur Therapie gegen Magen- und Darmerkrankungen sowie Herz- und Nierenleiden ein. Er wurde auch zur Behandlung akuter Infektionen wie Ruhr oder Typhus verwendet. Diese Heilwirkung ist auf den hohen Gehalt an Kalium und Magnesium zurückzuführen, der dem geschwächten Organismus das Remineralisieren erleichtert. Ein Schutz gegen Krebserkrankungen wird dem Kürbis wegen seines hohen Gehaltes an Antioxidantien (Vitamine A, C und E) zugesprochen.
Ein großer therapeutischer Nutzen liegt in der entwurmenden Wirkung des Kürbis, beispielsweise bei Bandwürmern. Eine in ihm enthaltene Aminosäure bewirkt die Lähmung des Bandwurmes und verhilft somit zur Loslösung von der Darmwand.
Kürbispräparate werden heute vor allem bei Blasen- und Prostataleiden eingesetzt. Eine besondere Wirkung verspricht zudem die Kürbisdiät, da die Frucht bei hohem Wassergehalt, wenig Kalorien, dafür aber viele Mineralstoffe enthält.
Die größte Wirkung liegt im Kern!
Die Kürbiskerne und ihr Öl sind die Essenz des Kürbis! Sie enthalten in geballter Form die gesunde Kraft der Mutterpflanze und in konzentrierter Form die wichtigen Stoffe des Kürbisfleisches: Beta Carotin, Vitamin E und sogenannte Phytosterine. Phytosterine sind pflanzliche Hormone. Sie wirken sich günstig auf Prostataleiden aus, sind harntreibend, krampflösend und stärken die Blasenmuskulatur.
Eine Essenz der Wirkung von Kürbiskernen erhält man, wenn man das gesunde Kürbiskernöl beispielsweise für Salate verwendet. Es ist dickflüssig, dunkel und hat einen angenehmen milden Geschmack. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Kürbiskernöl beeinflussen den Cholesterinspiegel des Menschen positiv. Die wichtigste ungesättigte Fettsäure des Kürbiskernöls, die Linolsäure, ist zu 65 Prozent in der Essenz enthalten. Diese Fettsäure beeinflusst die Immunreaktionen der Körperzellen, stärkt das Nervensystem und steuert Stoffwechselvorgänge.
Wirksame Hilfe bei Blasenschwäche
Der Kürbis hat eine lange Geschichte in der Volksmedizin. Er findet vor allem Anwendung bei Erkrankungen der Blase und der Harnwege, bei der Bekämpfung von parasitischen Würmern im Darm und als Abführmittel bei Verstopfung. Kürbiskerne lindern sehr schnell und effektiv die Symptome von Prostataerkrankungen bei Männern und zeigen auch bei langer Einnahme keine Nebenwirkungen. Die chinesische Lehre von den Fünf Elementen ordnet den Kürbis dem Element Erde zu, zu dem auch der Funktionskreis Milz und Bauchspeicheldrüse gehört. Der Kürbissamen enthält wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese senken den Cholesterinspiegel im Blut und wirken damit einer Arteriosklerose entgegen und schützen vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Ferner enthalten Kürbissamen Vitamin E und Selen. Beide wirken als Antioxidantien und schützen somit vor Einflüssen, die das Altern beschleunigen, den Herzmuskel schädigen und die Krebsentstehung begünstigen.
Warum Nahrungsergänzung ?
Warum Nahrungsergänzung ?
Ein Vortrag von Orthomolekuloge H.M.Augsburger
Nahrungsergänzungen – ein boomender Markt. Ist es überhaupt notwendig irgendwelche Pillen oder Kapseln zur Ergänzung unserer Nahrung zu Schlucken ?
„Also ich lebe sehr gesund. Ich esse viel Gemüse und jeden Morgen trinke ich meine frisch gepressten Orangensaft. Was braucht der Körper denn mehr ?!“
So oder ähnlich antworten viele auf diese Frage.
Wenn man bedenkt, dass in den letzten 25 Jahren der Vitamingehalt unserer Früchte und unseres Gemüses um 80%(!) abgenommen hat, müssten wir ja ein vielfaches mehr davon essen, um annähernd auf den gleichen Stand der aufzunehmenden Vitamine von damals zu gelangen ! Aber tun wir das ? Ich denke oder besser gesagt, ich weiss, dass dem nicht so ist. Habe ich früher, als Jugendlicher, locker 1Kg Äpfel am Tag gegessen, müsste ich heute 5Kg essen. Machen Sie das ? Es ist heute wichtiger denn je, sich vitaminreich zu ernähren und sich natürlich auch ausreichend Mineralstoffe usw. zuzuführen. Mittlerweile wurden so viele Studien gemacht, wo klar festgestellt wurde, was ein Mangel an den einzelnen Vitaminen und Mineralien sowie Spurenelementen im Körper auslösen kann.
Bioenergiequellen
Die biologischen Brennstoffe die wir unserem Körper ständig zuführen müssen, sind allgemein bekannt.
Luft (Sauerstoff) und Wasser. In unserer Nahrung enthaltene Brennstoffe sind Eiweisse - die Baustoffe des Organismus sowie Fette und Kohlenhydrate – die Kohle für den Brennofen Mensch. Denken Sie mal daran, welch enormer Heizkörper wir sind. Jeden Tag und 24 Stunden hält er eine Temperatur von nicht ganz 37°C aufrecht. Bei einer durchschnittlichen Heizanlage würde man, um das zu erreichen, in einem Jahr sicher viele hunderte Liter Heizöl oder Gas etc. verbrauchen.
Haben wir ein Mangel an Brennstoffen aus Nahrung, Wasser oder Luft, meldet sich unser Körper mit Warnsignalen. Ein wichtiges Merkmal unterscheidet jedoch den Vitamin Zell-Komplex von Luft, Wasser und Nahrung: ein Mangel an diesen wichtigen Bioenergiestoffen kündigt sich durch keinerlei Körpersignale an.
Ein Mangel an Sauerstoff, führt in wenigen Minuten zum Alarm durch Erstickungsgefühl. Bei einem Mangel an Wasser, verspüren wir Durst und bei Mangel an Nahrung Hunger. Dagegen spüren wir bei einem Mangel an Vitaminen, Aminosäuren oder Mineralien, den Trägern lebenswichtiger Zellenergie, keinerlei Alarmzeichen oder Körpersignale sondern merken es erst wenn es zu spät ist, nämlich durch den Ausbruch einer Krankheit. Akuter Vitaminmangel ist in der heutigen Zeit sehr selten geworden. Dagegen ist der chronische Vitaminmangel weit verbreitet. Fast jeder Mensch leidet darunter ! Jedoch merkt er es oft erst, wenn es eigentlich schon zu spät- nämlich wenn das Krankheitsereignis eingetreten ist. Als Beispiel wären da Herzinfarkt oder Schlaganfall zu nennen, ausgelöst durch eine Arterienverengung, welche sich schleichend aufgrund jahrzehntelangem Vitaminmangels entwickeln konnte.
Die Hauptursache vieler chronischer Krankheiten, ist eine andauernde Erschöpfung der Bioenergiereserven in Millionen von Zellen des Körpers.
Doch kommen wir noch einmal zurück auf unsere Nahrung, auf unsere Früchte und unser Gemüse. Wie wir zu Anfang feststellten, reichen die in diesem Bestandteil unserer Nahrung enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente nicht aus für ein optimales funktionieren unseres Körpers. Wer also nun immer noch glaubt er ernähre sich mit viel Obst und Gemüse ausreichend gesund, der ist selbst Schuld.
Wer so unbedacht ist, der wird früher oder später aber spätestens im Alter die Quittung dafür erhalten. Man redet oft vom Geniessen des Lebensabends. Kann man aber bei chronischen
Krankheiten, Inaktivität durch Agilitätsmangel oder bei Fehlfunktionen des Kreislaufs, Stoffwechsels oder der Gelenke, noch von Genuss reden ? Wo steht denn geschrieben, dass dieses im Alter so sein müsste ? Sicher nirgendwo. Doch viele nehmen dies als selbstverständlich hin. Unser Bestreben sollte sein, unser Leben so lange wie möglich zu geniessen, aktiv und vital zu bleiben, bis ins hohe Alter. Dies erreichen wir durch viel Bewegung, Harmonie, einer guten Ernährung und einer ausreichenden Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen.
Doch was ist ausreichend ? Nehmen wir mal drei wichtige Vitamine heraus, nämlich Vitamin C, Vitamin E und Beta Carotin, sprich Provitamin A.
Durchschnittlich währen 2500mg Vitamin C, 400 i.E. Vitamin E und 6000 i.E. Beta Carotin für Jugendliche, Erwachsene und Menschen im Alter ausreichend. An dieser Stelle sollte man noch auf eine Studie hinweisen, die besagt, dass Raucher, bei einer regelmässigen Einnahme von mehr als 2000 i.E. Beta Carotin, 50% schneller an Lungenkrebs erkranken. Dieser Studie zu folge begünstigt Beta Carotin den Krankheitsausbruch. Allerdings sollte man auch sagen, das zu dieser Studie auch eine Gegenstudie existiert die dies widerlegt. Die Quelle dieser Studie war ein Test vom Magazin „Focus“. Die Gegenstudie wurde durchgeführt von Dr. Linus Pauling, ein zweifacher Nobelpreisträger, erhalten für die bahnbrechenden Erkenntnisse aus der Erforschung der Wirkung von Vitaminen auf den menschlichen Körper.
Doch zurück zu den von uns näher beleuchteten drei Vitaminen.
Vitamin C
Wollte ich also oben erwähnte 2500mg Vitamin C durch Früchte und Gemüse zu mir nehmen, müsste ich je 3,2Kg Blumenkohl, Kopfsalat, Tomaten, Karotten, Äpfel, Himbeeren, Broccoli und Kartoffeln also insgesamt 25,6Kg am Tag essen. Wer soll das schaffen ?! Wohl niemand. Anders gerechnet: Esse ich je 1Kg Blumenkohl, Kopfsalat, Tomaten, Karotten, Äpfel, Himbeeren, Broccoli und Kartoffeln, so nehme ich gerade mal 780mg Vitamin C zu mir. Täglich 8Kg Gemüse und Früchte für ein Minimum an Vitamin C. Zu viel um zu sterben und zu wenig um lang und gesund zu leben. Also liegt wohl klar auf der Hand, dass wir ohne Ergänzung stets untervitaminisiert sind.
Vitamin E
Wir wählten einen guten Durchschnittswert von 400 i.E. Vitamin E ist ein wichtiger fettlöslicher Antioxidant im Körper. Es schützt die Membranen (Aussenhaut) sowie Millionen von Körperzellen, einschliesslich der Zellen des Herzens und der Arterienwände vor Oxidationsschäden. Ferner trägt es zur optimalen Fliesseigenschaft des Blutes bei.
Essen Sie je 1Kg Blumenkohl, Tomaten und Broccoli, d.h. 3Kg Gemüse, so haben Sie Ihrem Körper gerade mal 18,72 i.E. zugeführt. Sie benötigen jedoch mehr ! Um zum Beispiel 1 Kapsel Vitamin E mit 100 i.E. durch Gemüse zu ersetzen, essen Sie je 5Kg der eben erwähnten drei Gemüsearten. Das wären 15Kg Gemüse. Was meinen Sie ? 15Kg im Verhältnis zu einer Kapsel !? Ich für meinen Teil ziehe eine oder mehrere Kapseln vor.
Beta Carotin oder Provitamin A
Das Beta Carotin oder Provitamin A, ist ein weiterer wichtiger fettlöslicher Antioxidant. Es trägt zu einer optimalen Blutviskosität und einer Verminderung des Blutgerinnungsrisikos bei.
Der durch Studien errechnete Durchschnittswert war hier 6000 i.E. Wollten wir diesen Wert durch pflanzliche Kost ersetzen müssten wir je 1Kg Karotten, Tomaten und Salat essen und erreichen somit einen Wert von 6120 i.E. Eine Sonnenkapsel entspricht 1Kg Salat und 800g Tomaten. Sind wir ehrlich: essen wir diese Mengen am Tag. Ganz gleich ob wir es schaffen
oder nicht, wie sieht es mit dem Kostenverhältnis aus? Die Verantwortung für Ihren Körper und der Gesundheit tragen Sie allein.
Obst und Gemüse galten seit langer Zeit als unser Vitaminlieferant. Doch wie wir schon hörten, liefern uns diese immer weniger Vitamine.
Seit den 50er Jahren haben die deutschen ihren durchschnittlichen Konsum bereits von 50 Kg auf 90 Kg pro Kopf gesteigert. Der jährliche Obstverbrauch hat sich, nämlich von 42 Kg auf
144 Kg, mehr als verdreifacht. Beachtlich dieser Anstieg, oder? Ist dies nur ein Trend oder versucht sich der menschliche Körper nur zu holen was er braucht?
Wir können unserem Körper helfen, zu den Stoffen zu kommen die er zur optimalen Funktion aller Organe und deren Zusammenhänge braucht. Als gute Beispiele möchte ich einmal zwei Produkte hervorheben, nämlich Propolis und Gelee Royale. Noch heute finden Wissenschaftler in diesen aus der Bienenzucht gewonnenen natürlichen Rohstoffen weitere Mineralien Vitamine und Spurenelemente und zwar meist Stoffe die in unserer durchschnittlichen Nahrung nur sehr wenig oder gar nicht vorhanden sind da der Urzustand unserer Nahrung lange schon nicht mehr besteht. Da ist es wohl kaum verwunderlich, dass bisher jeder, der Propolis und Gelee Royale über einen gewissen Zeitraum eingenommen hat, über eine deutliche Verbesserung des Immunsystems sowie des allgemeinen Wohlbefindens zu berichten weiss. Nutzen wir doch diese Ur – Naturpower.
Besondere Inhalte im Obst und Gemüse und deren Wirkung auf unseren Körper
Wie wir bereits feststellten, besitzt die Tomate nur sehr wenig Vitamin C jedoch ist Sie ein guter Lieferant von Lycopin. Man hat festgestellt, dass etwa zehn tomatenhaltige Mahlzeiten in der Woche, egal ob Pizza mit Tomatenmark oder Pommes mit Ketchup, das Prostatakrebsrisiko, wohl wegen des Lycopingehaltes, um die Hälfte verringern.
Auffällig ist, dass das Tomatenmark bei den für uns notwendigen Inhaltsstoffen im Vergleich zu frischen Tomaten sowie anderen tomatenhaltigen Produkten am gehaltreichsten ist. Die Antwort ist einfach. Die im Tomatenmark verarbeiteten Tomaten, dürfen bis zur letzten Minute in der Sonne reifen. Schön dunkelrot, wandern sie in die Tube oder Dose und sind aufgrund Ihres langen natürlichen Reifeprozesses ein hervorragender Vitaminlieferant.
Übrigens, Lycopin sowie Beta Carotin kann der Körper besser aufnehmen wenn das Gemüse etwas angedünstet wurde. Als Beispiel, Mörchen nach Grossmutterart in Butter andünsten. Zwar gehen 25% des Beta Carotin verloren, dafür können die verbliebenen 75% mit dem Fett der Butter vom Körper optimal aufgenommen werden.
Im ungekochten und frischen Zustand besitzt Gemüse den höchsten Vitamingehalt. Broccoli zum Beispiel, verliert nach schonendem Dämpfen bereits 80% seines Vitamin C.
Blumenkohl ist sehr ballaststoffreich und ein guter Lieferant von Kalium.
Beim Vergleich der kartoffelhaltigen Produkte ist man sicher erschreckt zu erfahren, dass das am Vitamin C – reichste Produkt die rohen Pommes Frites sind. So negativ wie man auch immer über diese Nahrung denkt, so offensichtlicher ist der Grund dafür. Die Kartoffeln für Pommes Frites werden direkt nach der Ernte verarbeitet und dann eingefroren. Je länger Kartoffeln ungefroren lagern desto mehr verlieren sie an Vitamin C.
Nach jedem Spinatessen glauben wir, wir haben unserem Körper nun eine besondere Portion Eisen zugeführt. Was nur wenige wissen: Der hohe Eisengehalt ist ein Mythos. Dies wurde erst vor ein paar Jahren entdeckt. Durchschnittlich sind nur 2,6 mg Eisen je 100g im Spinat zu finden.
Man müsste 2 Kg Spinat essen, um auf die gleiche Menge Eisen zu kommen die in nur einer Eisenkapsel stecken.
Bei den Himbeeren verweisen wir im Besonderen auf das Testergebnis der Marmelade. Hier sind kaum mehr wichtige Inhaltsstoffe enthalten. Da gilt: Hauptsache es schmeckt !
Man sagt doch: „Iss einen Apfel, das ist gesund !“ Auch bei den Äpfeln wurden bei Analysen nicht gerade berauschende Werte an Vitamin C festgestellt. Dennoch, wie schon erwähnt, schlummern viele weitere gute Dinge in unseren Früchten und Gemüsen.
Nun wollen wir aber auch noch kurz auf die Schadstoffe eingehen, zum Beispiel Nitrat. Zur Orientierung: EU-weit wurde ein gültiger Höchstwert der Belastung von Obst und Gemüse mit dem Gift Nitrat von 4500mg pro Kilo festgelegt. Bei Analysen wurde festgestellt, dass oft mehr als die Hälfte des zulässigen Nitratgehaltes erreicht wird.
Die Wirkung von Vitamin C auf das Herz – Kreislaufsystem
Eine Studie von Professor Gey von der Universität Basel hat gezeigt, dass unter der Bevölkerung Nordeuropas das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko am höchsten und der
Vitamin C – Spiegel im Blut am niedrigsten war. Umgekehrt war es bei den Bevölkerungen der Mittelmeerländer Frankreich, Spanien, Italien und Griechenlands. Dies ist wohl auf eine gute Vitaminzufuhr mit der natürlichen Nahrung zurückzuführen, nämlich der typischen südländischen Nahrung wie Fisch, roter Wein, Oliven und deren Öl sowie andere vegetarische Produkte.
Nach einer Statistik der Weltgesundheitsorganisation WHO, sterben jedes Jahr über 12 Millionen Menschen an den Folgen von Herzinfarkt und Schlaganfall. Erstaunlicher Weise sind Herzinfarkte in der Tierwelt fast gänzlich unbekannt. Warum ? Tiere produzieren im Körper ihr eigenes Vitamin C nämlich ins Verhältnis mit dem menschlichen Körper gesetzt täglich von
1000 bis 20 000mg.
Vitamin C ist der „Zement“ der Arterienwände. Eine tägliche optimale Zufuhr von Vitamin C stabilisiert und glättet nicht nur die Arterienwände sondern löst sogar bereits bestehende Ablagerungen langsam auf. Wussten Sie schon, dass der Mensch 100 000 Km lange Blutgefässe besitzt? Unser Blut muss nun durch all die gesamten Blutgefässe fliessen um den Körper am Leben zu erhalten. Freie Radikale (diese entstehen durch Umweltgifte wie Nikotin, Teer etc.) breiten sich über das Blut im ganzen Körper aus. Es entstehen Ablagerungen an den Arterienwänden und den Kapillaren (Arteriosclerose). Diese ist auch der Grund dafür, dass viele Raucher wegen Durchblutungsstörungen in Beinen und Füssen einen Arzt aufsuchen, jedoch kommt oft jede Hilfe zu spät. Es müssen dann einzelne Zehen oder gar Teile des Beines abgenommen werden.
Es zeigt sich nun deutlich wie wichtig die Aufgaben so genannter Antioxidanten wie
Vitamin C/E, Beta Carotin usw. sind. Führen wir diese dem Körper in genügender Menge zu, verringern oder vermeiden wir gar diese Auswirkungen. Nun will uns die WHO tatsächlich weiss machen, dass 60mg Vitamin C genug ist. Ja, gerade genug um Hautschorf und Skorbut aufzuhalten. Bedenken Sie, das eine Zigarette 60mg Vitamin C verbraucht.
Ein weiterer Vergleich mit der Tierwelt sollte uns zu denken geben. Bären und andere Winterschläfer weisen einen hohen Cholesterinspiegel, nämlich von durchschnittlich 400mg pro Deziliter und darüber auf. Wäre ein hoher Cholesterinspiegel tatsächlich die Ursache für Arteriosclerose, Herzinfarkt und Schlaganfall, so wären Bären und Millionen anderer Winterschläfer längst ausgestorben. Es hätte ein Massensterben an Herzinfarkten stattgefunden. Der Grund warum dies nicht so ist? Ganz einfach. Sie produzieren hohe Mengen an Vitamin C in ihrem Körper, nämlich über 18000 mg. Damit stabilisieren sie ihre Arterienwände. Denken Sie daran, Vitamin C ist der Zement der Arterienwände. Die Tatsache das Bären nicht ausgestorben sind beweist folgendes: Vitamin C ist unerlässlich für die Stabilität der Blutgefässe, des Herzmuskelgewebes und anderer Körperorgane. Es ist wichtiges Wundheilmittel und verantwortlich für die Reparatur der Blutgefässwände. Vitamin C ist wichtigster Antioxidant und ist ferner ein Biokatalysator für zahlreiche Stoffwechselschritte, zum Beispiel beim Abbau des Cholesterins.
Dr. James Enstrom und seine Kollegen von der Universität Los Angeles untersuchten in einer von der US – Regierung unterstützten Studie den Vitaminkonsum von 11000 Amerikanern über 10 Jahre. Es zeigte sich, dass eine Vitamin C Zufuhr von täglich mindestens 300 Milligramm – im Vergleich zum amerikanischen Durchschnitt von ca. 50mg die Herzinfarktrate bei den Männern um bis zu 50% und bei den Frauen um bis zu 40% senkte. Diese Vitamin C – Zufuhr führte ausserdem zu einer bis zu sechs Jahre längeren Lebenserwartung. Eine weitere klinische Studie belegte, dass Vitamin C eine Blutdrucksenkung von 5% verursachte.
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Von der Schulmedizin werden bei einer Herzinsuffizienz Entwässerungspräparate verschrieben.
Es wird eine Überlebenschance innerhalb der nächsten 5 Jahre von 50% eingeräumt. Die häufigste Ursache der Herzschwäche ist ein Mangel an Vitaminen und anderen Zellenergiefaktoren in Millionen von Herzmuskelzellen. Dieser Mangel an Bioenergiestoffen im Herzmuskel, vermindert die Pumpleistung des Herzens und führt zu Kurzatmigkeit, Ödemen, und rascher körperlicher Erschöpfung.
Klinische Studien zeigen, dass das Coenzym Q10 bei Patienten mit Herzschwäche die Pumpwirkung des Herzens verbessern kann. Q10 ist wichtig für die Bereitstellung von Bioenergie in den Muskelzellen, einschliesslich des Herzmuskelgewebes. Wissenschaftliche Untersuchungen und klinische Studien haben bewiesen, dass das Coenzym Q10 sowie Magnesium eine Blutdrucksenkung von 10-15% bewirkten.
Unerklärlicher Bluthochdruck (Essentielle Hypertonie)
Die Ursache von Bluthochdruck ist in 99% der Fälle ungeklärt. Hierfür wurde sogar ein eigener Diagnosebegriff eingeführt der diese Tatsache verschleiert: Essentielle Hypertonie.
Die Schulmedizin beschränkt sich auf die Hilfe von Betablockern und Dioretika und anderer Medikamente die die Symptome des Bluthochdrucks behandeln, nicht aber die Ursache.
Die moderne Zellularmedizin bringt Durchbruch bei der Ursachenforschung.
Hauptursache ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und andere Zellfaktoren in den Zellen der Arterienwänden. Dies führt zu einer Verspannung und Verdichtung der Arterienwände, ja zu einer Verengung des Blutgefäss – Durchmessers und damit automatisch zu einer Blutdrucksteigerung.
Natürliche Vorbeugung und ursächliche Therapie besteht daher in einer optimalen Nahrungsergänzung durch Aminosäuren, vor allem Arginin, Vitamin C und Mineralien wie Magnesium.
Lassen Sie also die Leute Sie ruhig belächeln, wenn Sie ihnen erzählen wie Sie regelmässig Ihre Handvoll Kapseln zu sich nehmen, ich garantiere Ihnen: Sie lachen länger !
Zum Schluss möchte ich Hypokrates zitieren, der schon vor über 2300 Jahren den Satz pregte:
• „Eure Nahrung sei Euer Heilmittel und Euer Heilmittel sei Eure Nahrung“ •
Ein Vortrag von Orthomolekuloge H.M.Augsburger
Nahrungsergänzungen – ein boomender Markt. Ist es überhaupt notwendig irgendwelche Pillen oder Kapseln zur Ergänzung unserer Nahrung zu Schlucken ?
„Also ich lebe sehr gesund. Ich esse viel Gemüse und jeden Morgen trinke ich meine frisch gepressten Orangensaft. Was braucht der Körper denn mehr ?!“
So oder ähnlich antworten viele auf diese Frage.
Wenn man bedenkt, dass in den letzten 25 Jahren der Vitamingehalt unserer Früchte und unseres Gemüses um 80%(!) abgenommen hat, müssten wir ja ein vielfaches mehr davon essen, um annähernd auf den gleichen Stand der aufzunehmenden Vitamine von damals zu gelangen ! Aber tun wir das ? Ich denke oder besser gesagt, ich weiss, dass dem nicht so ist. Habe ich früher, als Jugendlicher, locker 1Kg Äpfel am Tag gegessen, müsste ich heute 5Kg essen. Machen Sie das ? Es ist heute wichtiger denn je, sich vitaminreich zu ernähren und sich natürlich auch ausreichend Mineralstoffe usw. zuzuführen. Mittlerweile wurden so viele Studien gemacht, wo klar festgestellt wurde, was ein Mangel an den einzelnen Vitaminen und Mineralien sowie Spurenelementen im Körper auslösen kann.
Bioenergiequellen
Die biologischen Brennstoffe die wir unserem Körper ständig zuführen müssen, sind allgemein bekannt.
Luft (Sauerstoff) und Wasser. In unserer Nahrung enthaltene Brennstoffe sind Eiweisse - die Baustoffe des Organismus sowie Fette und Kohlenhydrate – die Kohle für den Brennofen Mensch. Denken Sie mal daran, welch enormer Heizkörper wir sind. Jeden Tag und 24 Stunden hält er eine Temperatur von nicht ganz 37°C aufrecht. Bei einer durchschnittlichen Heizanlage würde man, um das zu erreichen, in einem Jahr sicher viele hunderte Liter Heizöl oder Gas etc. verbrauchen.
Haben wir ein Mangel an Brennstoffen aus Nahrung, Wasser oder Luft, meldet sich unser Körper mit Warnsignalen. Ein wichtiges Merkmal unterscheidet jedoch den Vitamin Zell-Komplex von Luft, Wasser und Nahrung: ein Mangel an diesen wichtigen Bioenergiestoffen kündigt sich durch keinerlei Körpersignale an.
Ein Mangel an Sauerstoff, führt in wenigen Minuten zum Alarm durch Erstickungsgefühl. Bei einem Mangel an Wasser, verspüren wir Durst und bei Mangel an Nahrung Hunger. Dagegen spüren wir bei einem Mangel an Vitaminen, Aminosäuren oder Mineralien, den Trägern lebenswichtiger Zellenergie, keinerlei Alarmzeichen oder Körpersignale sondern merken es erst wenn es zu spät ist, nämlich durch den Ausbruch einer Krankheit. Akuter Vitaminmangel ist in der heutigen Zeit sehr selten geworden. Dagegen ist der chronische Vitaminmangel weit verbreitet. Fast jeder Mensch leidet darunter ! Jedoch merkt er es oft erst, wenn es eigentlich schon zu spät- nämlich wenn das Krankheitsereignis eingetreten ist. Als Beispiel wären da Herzinfarkt oder Schlaganfall zu nennen, ausgelöst durch eine Arterienverengung, welche sich schleichend aufgrund jahrzehntelangem Vitaminmangels entwickeln konnte.
Die Hauptursache vieler chronischer Krankheiten, ist eine andauernde Erschöpfung der Bioenergiereserven in Millionen von Zellen des Körpers.
Doch kommen wir noch einmal zurück auf unsere Nahrung, auf unsere Früchte und unser Gemüse. Wie wir zu Anfang feststellten, reichen die in diesem Bestandteil unserer Nahrung enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente nicht aus für ein optimales funktionieren unseres Körpers. Wer also nun immer noch glaubt er ernähre sich mit viel Obst und Gemüse ausreichend gesund, der ist selbst Schuld.
Wer so unbedacht ist, der wird früher oder später aber spätestens im Alter die Quittung dafür erhalten. Man redet oft vom Geniessen des Lebensabends. Kann man aber bei chronischen
Krankheiten, Inaktivität durch Agilitätsmangel oder bei Fehlfunktionen des Kreislaufs, Stoffwechsels oder der Gelenke, noch von Genuss reden ? Wo steht denn geschrieben, dass dieses im Alter so sein müsste ? Sicher nirgendwo. Doch viele nehmen dies als selbstverständlich hin. Unser Bestreben sollte sein, unser Leben so lange wie möglich zu geniessen, aktiv und vital zu bleiben, bis ins hohe Alter. Dies erreichen wir durch viel Bewegung, Harmonie, einer guten Ernährung und einer ausreichenden Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen.
Doch was ist ausreichend ? Nehmen wir mal drei wichtige Vitamine heraus, nämlich Vitamin C, Vitamin E und Beta Carotin, sprich Provitamin A.
Durchschnittlich währen 2500mg Vitamin C, 400 i.E. Vitamin E und 6000 i.E. Beta Carotin für Jugendliche, Erwachsene und Menschen im Alter ausreichend. An dieser Stelle sollte man noch auf eine Studie hinweisen, die besagt, dass Raucher, bei einer regelmässigen Einnahme von mehr als 2000 i.E. Beta Carotin, 50% schneller an Lungenkrebs erkranken. Dieser Studie zu folge begünstigt Beta Carotin den Krankheitsausbruch. Allerdings sollte man auch sagen, das zu dieser Studie auch eine Gegenstudie existiert die dies widerlegt. Die Quelle dieser Studie war ein Test vom Magazin „Focus“. Die Gegenstudie wurde durchgeführt von Dr. Linus Pauling, ein zweifacher Nobelpreisträger, erhalten für die bahnbrechenden Erkenntnisse aus der Erforschung der Wirkung von Vitaminen auf den menschlichen Körper.
Doch zurück zu den von uns näher beleuchteten drei Vitaminen.
Vitamin C
Wollte ich also oben erwähnte 2500mg Vitamin C durch Früchte und Gemüse zu mir nehmen, müsste ich je 3,2Kg Blumenkohl, Kopfsalat, Tomaten, Karotten, Äpfel, Himbeeren, Broccoli und Kartoffeln also insgesamt 25,6Kg am Tag essen. Wer soll das schaffen ?! Wohl niemand. Anders gerechnet: Esse ich je 1Kg Blumenkohl, Kopfsalat, Tomaten, Karotten, Äpfel, Himbeeren, Broccoli und Kartoffeln, so nehme ich gerade mal 780mg Vitamin C zu mir. Täglich 8Kg Gemüse und Früchte für ein Minimum an Vitamin C. Zu viel um zu sterben und zu wenig um lang und gesund zu leben. Also liegt wohl klar auf der Hand, dass wir ohne Ergänzung stets untervitaminisiert sind.
Vitamin E
Wir wählten einen guten Durchschnittswert von 400 i.E. Vitamin E ist ein wichtiger fettlöslicher Antioxidant im Körper. Es schützt die Membranen (Aussenhaut) sowie Millionen von Körperzellen, einschliesslich der Zellen des Herzens und der Arterienwände vor Oxidationsschäden. Ferner trägt es zur optimalen Fliesseigenschaft des Blutes bei.
Essen Sie je 1Kg Blumenkohl, Tomaten und Broccoli, d.h. 3Kg Gemüse, so haben Sie Ihrem Körper gerade mal 18,72 i.E. zugeführt. Sie benötigen jedoch mehr ! Um zum Beispiel 1 Kapsel Vitamin E mit 100 i.E. durch Gemüse zu ersetzen, essen Sie je 5Kg der eben erwähnten drei Gemüsearten. Das wären 15Kg Gemüse. Was meinen Sie ? 15Kg im Verhältnis zu einer Kapsel !? Ich für meinen Teil ziehe eine oder mehrere Kapseln vor.
Beta Carotin oder Provitamin A
Das Beta Carotin oder Provitamin A, ist ein weiterer wichtiger fettlöslicher Antioxidant. Es trägt zu einer optimalen Blutviskosität und einer Verminderung des Blutgerinnungsrisikos bei.
Der durch Studien errechnete Durchschnittswert war hier 6000 i.E. Wollten wir diesen Wert durch pflanzliche Kost ersetzen müssten wir je 1Kg Karotten, Tomaten und Salat essen und erreichen somit einen Wert von 6120 i.E. Eine Sonnenkapsel entspricht 1Kg Salat und 800g Tomaten. Sind wir ehrlich: essen wir diese Mengen am Tag. Ganz gleich ob wir es schaffen
oder nicht, wie sieht es mit dem Kostenverhältnis aus? Die Verantwortung für Ihren Körper und der Gesundheit tragen Sie allein.
Obst und Gemüse galten seit langer Zeit als unser Vitaminlieferant. Doch wie wir schon hörten, liefern uns diese immer weniger Vitamine.
Seit den 50er Jahren haben die deutschen ihren durchschnittlichen Konsum bereits von 50 Kg auf 90 Kg pro Kopf gesteigert. Der jährliche Obstverbrauch hat sich, nämlich von 42 Kg auf
144 Kg, mehr als verdreifacht. Beachtlich dieser Anstieg, oder? Ist dies nur ein Trend oder versucht sich der menschliche Körper nur zu holen was er braucht?
Wir können unserem Körper helfen, zu den Stoffen zu kommen die er zur optimalen Funktion aller Organe und deren Zusammenhänge braucht. Als gute Beispiele möchte ich einmal zwei Produkte hervorheben, nämlich Propolis und Gelee Royale. Noch heute finden Wissenschaftler in diesen aus der Bienenzucht gewonnenen natürlichen Rohstoffen weitere Mineralien Vitamine und Spurenelemente und zwar meist Stoffe die in unserer durchschnittlichen Nahrung nur sehr wenig oder gar nicht vorhanden sind da der Urzustand unserer Nahrung lange schon nicht mehr besteht. Da ist es wohl kaum verwunderlich, dass bisher jeder, der Propolis und Gelee Royale über einen gewissen Zeitraum eingenommen hat, über eine deutliche Verbesserung des Immunsystems sowie des allgemeinen Wohlbefindens zu berichten weiss. Nutzen wir doch diese Ur – Naturpower.
Besondere Inhalte im Obst und Gemüse und deren Wirkung auf unseren Körper
Wie wir bereits feststellten, besitzt die Tomate nur sehr wenig Vitamin C jedoch ist Sie ein guter Lieferant von Lycopin. Man hat festgestellt, dass etwa zehn tomatenhaltige Mahlzeiten in der Woche, egal ob Pizza mit Tomatenmark oder Pommes mit Ketchup, das Prostatakrebsrisiko, wohl wegen des Lycopingehaltes, um die Hälfte verringern.
Auffällig ist, dass das Tomatenmark bei den für uns notwendigen Inhaltsstoffen im Vergleich zu frischen Tomaten sowie anderen tomatenhaltigen Produkten am gehaltreichsten ist. Die Antwort ist einfach. Die im Tomatenmark verarbeiteten Tomaten, dürfen bis zur letzten Minute in der Sonne reifen. Schön dunkelrot, wandern sie in die Tube oder Dose und sind aufgrund Ihres langen natürlichen Reifeprozesses ein hervorragender Vitaminlieferant.
Übrigens, Lycopin sowie Beta Carotin kann der Körper besser aufnehmen wenn das Gemüse etwas angedünstet wurde. Als Beispiel, Mörchen nach Grossmutterart in Butter andünsten. Zwar gehen 25% des Beta Carotin verloren, dafür können die verbliebenen 75% mit dem Fett der Butter vom Körper optimal aufgenommen werden.
Im ungekochten und frischen Zustand besitzt Gemüse den höchsten Vitamingehalt. Broccoli zum Beispiel, verliert nach schonendem Dämpfen bereits 80% seines Vitamin C.
Blumenkohl ist sehr ballaststoffreich und ein guter Lieferant von Kalium.
Beim Vergleich der kartoffelhaltigen Produkte ist man sicher erschreckt zu erfahren, dass das am Vitamin C – reichste Produkt die rohen Pommes Frites sind. So negativ wie man auch immer über diese Nahrung denkt, so offensichtlicher ist der Grund dafür. Die Kartoffeln für Pommes Frites werden direkt nach der Ernte verarbeitet und dann eingefroren. Je länger Kartoffeln ungefroren lagern desto mehr verlieren sie an Vitamin C.
Nach jedem Spinatessen glauben wir, wir haben unserem Körper nun eine besondere Portion Eisen zugeführt. Was nur wenige wissen: Der hohe Eisengehalt ist ein Mythos. Dies wurde erst vor ein paar Jahren entdeckt. Durchschnittlich sind nur 2,6 mg Eisen je 100g im Spinat zu finden.
Man müsste 2 Kg Spinat essen, um auf die gleiche Menge Eisen zu kommen die in nur einer Eisenkapsel stecken.
Bei den Himbeeren verweisen wir im Besonderen auf das Testergebnis der Marmelade. Hier sind kaum mehr wichtige Inhaltsstoffe enthalten. Da gilt: Hauptsache es schmeckt !
Man sagt doch: „Iss einen Apfel, das ist gesund !“ Auch bei den Äpfeln wurden bei Analysen nicht gerade berauschende Werte an Vitamin C festgestellt. Dennoch, wie schon erwähnt, schlummern viele weitere gute Dinge in unseren Früchten und Gemüsen.
Nun wollen wir aber auch noch kurz auf die Schadstoffe eingehen, zum Beispiel Nitrat. Zur Orientierung: EU-weit wurde ein gültiger Höchstwert der Belastung von Obst und Gemüse mit dem Gift Nitrat von 4500mg pro Kilo festgelegt. Bei Analysen wurde festgestellt, dass oft mehr als die Hälfte des zulässigen Nitratgehaltes erreicht wird.
Die Wirkung von Vitamin C auf das Herz – Kreislaufsystem
Eine Studie von Professor Gey von der Universität Basel hat gezeigt, dass unter der Bevölkerung Nordeuropas das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko am höchsten und der
Vitamin C – Spiegel im Blut am niedrigsten war. Umgekehrt war es bei den Bevölkerungen der Mittelmeerländer Frankreich, Spanien, Italien und Griechenlands. Dies ist wohl auf eine gute Vitaminzufuhr mit der natürlichen Nahrung zurückzuführen, nämlich der typischen südländischen Nahrung wie Fisch, roter Wein, Oliven und deren Öl sowie andere vegetarische Produkte.
Nach einer Statistik der Weltgesundheitsorganisation WHO, sterben jedes Jahr über 12 Millionen Menschen an den Folgen von Herzinfarkt und Schlaganfall. Erstaunlicher Weise sind Herzinfarkte in der Tierwelt fast gänzlich unbekannt. Warum ? Tiere produzieren im Körper ihr eigenes Vitamin C nämlich ins Verhältnis mit dem menschlichen Körper gesetzt täglich von
1000 bis 20 000mg.
Vitamin C ist der „Zement“ der Arterienwände. Eine tägliche optimale Zufuhr von Vitamin C stabilisiert und glättet nicht nur die Arterienwände sondern löst sogar bereits bestehende Ablagerungen langsam auf. Wussten Sie schon, dass der Mensch 100 000 Km lange Blutgefässe besitzt? Unser Blut muss nun durch all die gesamten Blutgefässe fliessen um den Körper am Leben zu erhalten. Freie Radikale (diese entstehen durch Umweltgifte wie Nikotin, Teer etc.) breiten sich über das Blut im ganzen Körper aus. Es entstehen Ablagerungen an den Arterienwänden und den Kapillaren (Arteriosclerose). Diese ist auch der Grund dafür, dass viele Raucher wegen Durchblutungsstörungen in Beinen und Füssen einen Arzt aufsuchen, jedoch kommt oft jede Hilfe zu spät. Es müssen dann einzelne Zehen oder gar Teile des Beines abgenommen werden.
Es zeigt sich nun deutlich wie wichtig die Aufgaben so genannter Antioxidanten wie
Vitamin C/E, Beta Carotin usw. sind. Führen wir diese dem Körper in genügender Menge zu, verringern oder vermeiden wir gar diese Auswirkungen. Nun will uns die WHO tatsächlich weiss machen, dass 60mg Vitamin C genug ist. Ja, gerade genug um Hautschorf und Skorbut aufzuhalten. Bedenken Sie, das eine Zigarette 60mg Vitamin C verbraucht.
Ein weiterer Vergleich mit der Tierwelt sollte uns zu denken geben. Bären und andere Winterschläfer weisen einen hohen Cholesterinspiegel, nämlich von durchschnittlich 400mg pro Deziliter und darüber auf. Wäre ein hoher Cholesterinspiegel tatsächlich die Ursache für Arteriosclerose, Herzinfarkt und Schlaganfall, so wären Bären und Millionen anderer Winterschläfer längst ausgestorben. Es hätte ein Massensterben an Herzinfarkten stattgefunden. Der Grund warum dies nicht so ist? Ganz einfach. Sie produzieren hohe Mengen an Vitamin C in ihrem Körper, nämlich über 18000 mg. Damit stabilisieren sie ihre Arterienwände. Denken Sie daran, Vitamin C ist der Zement der Arterienwände. Die Tatsache das Bären nicht ausgestorben sind beweist folgendes: Vitamin C ist unerlässlich für die Stabilität der Blutgefässe, des Herzmuskelgewebes und anderer Körperorgane. Es ist wichtiges Wundheilmittel und verantwortlich für die Reparatur der Blutgefässwände. Vitamin C ist wichtigster Antioxidant und ist ferner ein Biokatalysator für zahlreiche Stoffwechselschritte, zum Beispiel beim Abbau des Cholesterins.
Dr. James Enstrom und seine Kollegen von der Universität Los Angeles untersuchten in einer von der US – Regierung unterstützten Studie den Vitaminkonsum von 11000 Amerikanern über 10 Jahre. Es zeigte sich, dass eine Vitamin C Zufuhr von täglich mindestens 300 Milligramm – im Vergleich zum amerikanischen Durchschnitt von ca. 50mg die Herzinfarktrate bei den Männern um bis zu 50% und bei den Frauen um bis zu 40% senkte. Diese Vitamin C – Zufuhr führte ausserdem zu einer bis zu sechs Jahre längeren Lebenserwartung. Eine weitere klinische Studie belegte, dass Vitamin C eine Blutdrucksenkung von 5% verursachte.
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Von der Schulmedizin werden bei einer Herzinsuffizienz Entwässerungspräparate verschrieben.
Es wird eine Überlebenschance innerhalb der nächsten 5 Jahre von 50% eingeräumt. Die häufigste Ursache der Herzschwäche ist ein Mangel an Vitaminen und anderen Zellenergiefaktoren in Millionen von Herzmuskelzellen. Dieser Mangel an Bioenergiestoffen im Herzmuskel, vermindert die Pumpleistung des Herzens und führt zu Kurzatmigkeit, Ödemen, und rascher körperlicher Erschöpfung.
Klinische Studien zeigen, dass das Coenzym Q10 bei Patienten mit Herzschwäche die Pumpwirkung des Herzens verbessern kann. Q10 ist wichtig für die Bereitstellung von Bioenergie in den Muskelzellen, einschliesslich des Herzmuskelgewebes. Wissenschaftliche Untersuchungen und klinische Studien haben bewiesen, dass das Coenzym Q10 sowie Magnesium eine Blutdrucksenkung von 10-15% bewirkten.
Unerklärlicher Bluthochdruck (Essentielle Hypertonie)
Die Ursache von Bluthochdruck ist in 99% der Fälle ungeklärt. Hierfür wurde sogar ein eigener Diagnosebegriff eingeführt der diese Tatsache verschleiert: Essentielle Hypertonie.
Die Schulmedizin beschränkt sich auf die Hilfe von Betablockern und Dioretika und anderer Medikamente die die Symptome des Bluthochdrucks behandeln, nicht aber die Ursache.
Die moderne Zellularmedizin bringt Durchbruch bei der Ursachenforschung.
Hauptursache ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und andere Zellfaktoren in den Zellen der Arterienwänden. Dies führt zu einer Verspannung und Verdichtung der Arterienwände, ja zu einer Verengung des Blutgefäss – Durchmessers und damit automatisch zu einer Blutdrucksteigerung.
Natürliche Vorbeugung und ursächliche Therapie besteht daher in einer optimalen Nahrungsergänzung durch Aminosäuren, vor allem Arginin, Vitamin C und Mineralien wie Magnesium.
Lassen Sie also die Leute Sie ruhig belächeln, wenn Sie ihnen erzählen wie Sie regelmässig Ihre Handvoll Kapseln zu sich nehmen, ich garantiere Ihnen: Sie lachen länger !
Zum Schluss möchte ich Hypokrates zitieren, der schon vor über 2300 Jahren den Satz pregte:
• „Eure Nahrung sei Euer Heilmittel und Euer Heilmittel sei Eure Nahrung“ •
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