Lebenselixier – SALZ von H.M. Augsburger
Ohne Salz und Wasser – dem Ursprung allen Lebens – geht nichts!
Unterwegs auf den Salzstrassen der Welt und seit Jahrhunderten begehrtes Handelsgut, wurde Salz mit Gold aufgewogen.
Es gibt nicht nur Speisen Geschmack, sondern ist auch die „Würze“
für unser Wohlbefinden.
Wir sind abhängig vom Salz!
Der Salzgehalt des menschlichen Zellgewebes liegt bei etwa 0,9 %.
Dieser Salzhaushalt ist wesentlich an vielen biochemischen Abläufen und Steuerungen von Körperfunktionen beteiligt – zusammen mit seinem unverzichtbaren Partner, dem Wasser!
Wächter unseres Wasser-Salz-Gleichgewichts sind die Nieren. Sie schützen den Körper vor Salzverlust und führen überschüssiges Salz mittels Wasserausscheidung ab. Eine fein ausgewogene Salzbalance im und auf dem Körper ist nämlich lebensnotwendig.
Salz für unsere Haut
Wir sehen, alle Organe des menschlichen Körpers benötigen Salze und Mineralien in unterschiedlichen Mengen. Für die Haut, unser größtes Organ, spielt Salz eine entscheidende Rolle.
Säuren und Salze werden ständig über sie ausgeschieden. Dieser Säure-Schutzmantel schützt uns vor Erregern und Infektionen.
Wird es gestört, reagiert die Haut mit unterschiedlichsten Abwehrmechanismen.
Salze sind z.B. maßgeblich an der Zellteilungsgeschwindigkeit in der Oberhaut beteiligt. Sinkt der Salzgehalt, teilen sich die Zellen schneller. Schuppenbildung, bis hin zur Auflockerung der Hornschicht kann folgen. Diese Erkenntnisse sind noch jung.
Die Erfahrungen der Menschen hingegen reichen weit zurück bis in graue Vorzeit.
Die Kraft der Salze und Mineralien
Zur Zeit des Hippokrates diente Salz schon therapeutischen Zwecken.
Wie schon bei den Ägyptern, ca. 2600 Jahre vor unserer Zeitrechnung, half Salz bei der Wunddesinfektion, Wundverödung und bei Atemwegserkrankungen.
Die Verbindung von Sonne und Salz, zur Verbesserung individueller Hautprobleme, wird mit erstaunlichen Erfolgen schon seit Jahrhunderten beobachtet: besonders intensiv aber seit ca. 40 Jahren rund um das Tote Meer praktiziert.
Das Tote Meer – einzigartiger Mineralschatz der Natur
Am heißen Mündungsgebiet des Jordan, 400 Meter unter Meeresspiegelniveau und zusätzlich gespeist von unzähligen unterirdischen mineralstoffreichen Quellen, liegt diese am stärksten konzentrierte „Mineralquelle“ der Welt – das Tote Meer.
Mit seiner Ausdehnung von mehreren hundert Quadratkilometern und bei extremer Wasserverdunstung, reichern sich dort Haupt – und Spurenelemente in höchster Konzentration an.
Das Wasser des Toten Meeres fühlt sich bei einer Mineralstoffkonzentration von ca. 32% das sind 413g je Liter, fast ölig an.
Sein Salzgehalt beträgt eindrucksvolle 23 %!
Gewöhnliches Meerwasser liegt bei nur 3 %.
Geschenke der Natur: Das Salz aus
Dem Toten Meer
Grundsätzlich darf es nur äußerlich angewendet werden. Seine Mineralstoffe wandern, begünstigt durch den hohen Gehalt an Kationen, über feinste Kapillargefässe in die Haut. Für den
Stoffwechsel der Haut sind diese Mineralien äußerst wichtig, denn mineralreiche Zellen bewahren Feuchtigkeit besser.
1000g Totes Meer Salz enthalten durchschnittlich:
Kationen:
Kalium 124.000,0mg
Magnesium 79.300,0mg
Natrium 28.000,0mg
Calcium 1.500,0mg
Ammonium 300,0mg
Eisen 12,0mg
Mangan 3,0mg
Lithium 1,2mg
Anionen:
Chlorid 391.800,0mg
Bromid 4.200,0mg
Sulfat 280,0mg
Hydrogencarbonat 81,0mg
Hydrogenphosphat 13,0mg
Jodid 2,0mg
Restliche Substanzen:
Kristallwasser, Kieselsäure, und nicht bestimmte Spurenstoffe
Der Urschlamm aus dem Toten Meer
Er besteht aus Tonmaterialien, angereichert mit Mineralien, die sich auf seiner Oberfläche abgesetzt haben. Diese Tonpartikel binden die Wirkstoffe und Spurenelemente und geben sie, bei direkter Anwendung auf der Haut besonders intensiv ab.
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Dienstag, 23. Februar 2010
Baden im Meer
Heinz M.Augsburger
„Besser als eine Massage „
Das Meerwasser enthält vor allem Magnesium, Kalium, Eisen, Calcium, Natrium, Chlorid und Bromsalze. Diese Mineralien regen den Stoffwechsel an und unterstützen den Körper bei der Entgiftungsarbeit. Die Haut und die Gewebe werden vermehrt durchblutet und die Zellen somit besser versorgt. Aufgrund des Salzgehaltes, wird überflüssiges Wasser aus dem Gewebe gezogen. Die Haut wird geglättet und die Körperkonturen gestrafft. Zusätzlich wird die Zellerneuerung angeregt.
Das Meerwasser ist somit besonders zur Behandlung von Cellulite geeignet. Doch auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne kann ein Meerwasserbad hilfreich sein. Entgegen der üblichen Meinung wirkt ein Meerwasserbad auch nicht austrocknend. Im Gegenteil, Meersalz erhält den natürlichen Feuchtigkeitsmantel der Haut.
Meerwasser macht gesund, schön und fit. Wie das genau funktioniert, erläutert Dr. Volker Harms von der Universität Kiel. Schwimmen ist gesund – auch im Meerwasser?
Das Immunsystem wird beim Baden und Schwimmen im Meer besonders gestärkt.
Wie funktioniert das genau?
Der Körper reagiert auf die Kaltreize. Die plötzliche Abkühlung zwingt die Hautgefäße, sich zu verengen. Danach wird man umso wärmer. Wichtig ist, dass man aufgewärmt ist, wenn man ins Wasser springt.
Wirkt sich der Wellengang auf die Fitness aus?
Der Trainingseffekt ist größer als beim Schwimmen im glatten Wasser. Man schwimmt automatisch kraftvoller und intensiver. Der Kontakt mit der Natur motiviert auch, länger oder öfter ins Wasser zu gehen als in einer Badeanstalt.
Und nebenbei wird auch noch das Bindegewebe straff?
Wellen sind besser als jede Massage, bei der man nur passiv auf dem Bauch liegt. Im Meer ist man selber aktiv. Es ist eine Massage, die von innen kommt und von außen verwöhnt. Das kurbelt Durchblutung und Stoffwechsel an.
Welche positiven Auswirkungen hat das Meer auf die Haut?
Im Salzwasser lösen sich abgestorbene Hautschüppchen. Die Haut wird geschmeidiger. Für Allergiker oder Neurodermitiker ist Meerwasser eine Wohltat. Substanzen, die Entzündungen anheizen, werden aus der Haut ausgewaschen, und kleine Wunden heilen schneller. Auch das Licht wirkt positiv. Selbst bei bedecktem Himmel reicht die Ultraviolettstrahlung, um vermehrt Vitamin D in der Haut zu bilden, das die Knochen stärkt. Der Entspannungsfaktor tut ein Übriges.
Was meinen Sie damit?
Viele Hautprobleme sind stressbedingt. Eine Urlaubssituation hilft Stress abzubauen. Man ist fern der Heimat, weg vom Arbeitsplatz und sonstigen Sorgen. Schon ein Wochenende am Meer kann helfen.
Ist Meerluft so gut wie der Ruf?
Ja, denn sie ist allergen- und schadstofffrei. Besonders die Atemwege und die durch Umweltbelastungen beanspruchte Lunge werden geschont. Für Menschen mit Atemwegserkrankungen ist Meeluft sehr erholsam. Denn bei ihnen ist die Schleimhaut, mit der die Bronchien ausgekleidet sind, chronisch gereizt. Schadstoffe fachen die Entzündung an, sie kann nicht abheilen. In der sauberen Luft reinigt man sich sozusagen automatisch von innen.
„Besser als eine Massage „
Das Meerwasser enthält vor allem Magnesium, Kalium, Eisen, Calcium, Natrium, Chlorid und Bromsalze. Diese Mineralien regen den Stoffwechsel an und unterstützen den Körper bei der Entgiftungsarbeit. Die Haut und die Gewebe werden vermehrt durchblutet und die Zellen somit besser versorgt. Aufgrund des Salzgehaltes, wird überflüssiges Wasser aus dem Gewebe gezogen. Die Haut wird geglättet und die Körperkonturen gestrafft. Zusätzlich wird die Zellerneuerung angeregt.
Das Meerwasser ist somit besonders zur Behandlung von Cellulite geeignet. Doch auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne kann ein Meerwasserbad hilfreich sein. Entgegen der üblichen Meinung wirkt ein Meerwasserbad auch nicht austrocknend. Im Gegenteil, Meersalz erhält den natürlichen Feuchtigkeitsmantel der Haut.
Meerwasser macht gesund, schön und fit. Wie das genau funktioniert, erläutert Dr. Volker Harms von der Universität Kiel. Schwimmen ist gesund – auch im Meerwasser?
Das Immunsystem wird beim Baden und Schwimmen im Meer besonders gestärkt.
Wie funktioniert das genau?
Der Körper reagiert auf die Kaltreize. Die plötzliche Abkühlung zwingt die Hautgefäße, sich zu verengen. Danach wird man umso wärmer. Wichtig ist, dass man aufgewärmt ist, wenn man ins Wasser springt.
Wirkt sich der Wellengang auf die Fitness aus?
Der Trainingseffekt ist größer als beim Schwimmen im glatten Wasser. Man schwimmt automatisch kraftvoller und intensiver. Der Kontakt mit der Natur motiviert auch, länger oder öfter ins Wasser zu gehen als in einer Badeanstalt.
Und nebenbei wird auch noch das Bindegewebe straff?
Wellen sind besser als jede Massage, bei der man nur passiv auf dem Bauch liegt. Im Meer ist man selber aktiv. Es ist eine Massage, die von innen kommt und von außen verwöhnt. Das kurbelt Durchblutung und Stoffwechsel an.
Welche positiven Auswirkungen hat das Meer auf die Haut?
Im Salzwasser lösen sich abgestorbene Hautschüppchen. Die Haut wird geschmeidiger. Für Allergiker oder Neurodermitiker ist Meerwasser eine Wohltat. Substanzen, die Entzündungen anheizen, werden aus der Haut ausgewaschen, und kleine Wunden heilen schneller. Auch das Licht wirkt positiv. Selbst bei bedecktem Himmel reicht die Ultraviolettstrahlung, um vermehrt Vitamin D in der Haut zu bilden, das die Knochen stärkt. Der Entspannungsfaktor tut ein Übriges.
Was meinen Sie damit?
Viele Hautprobleme sind stressbedingt. Eine Urlaubssituation hilft Stress abzubauen. Man ist fern der Heimat, weg vom Arbeitsplatz und sonstigen Sorgen. Schon ein Wochenende am Meer kann helfen.
Ist Meerluft so gut wie der Ruf?
Ja, denn sie ist allergen- und schadstofffrei. Besonders die Atemwege und die durch Umweltbelastungen beanspruchte Lunge werden geschont. Für Menschen mit Atemwegserkrankungen ist Meeluft sehr erholsam. Denn bei ihnen ist die Schleimhaut, mit der die Bronchien ausgekleidet sind, chronisch gereizt. Schadstoffe fachen die Entzündung an, sie kann nicht abheilen. In der sauberen Luft reinigt man sich sozusagen automatisch von innen.
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