Dienstag, 23. Februar 2010

Wissenswertes über Teebaumöl

TEEBAUMÖL


Melaleuca alternifolia
H.M.Augsburger


Das australische Teebaumöl wurde vor einigen Jahren noch als Geheimtip unter Insidern gehandelt. Seine aussergewöhnliche Wirkung gegen alle möglichen Beschwerden liess sich jedoch nicht lange „geheimhalten“, wodurch das Öl in den letzten Jahren einen einmaligen Boom erlebte. Die Entdeckung des Teebaumöls wird den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, zugeschrieben.
Erstmals dokumentiert wurde es allerdings erst im Jahre 1770 durch Captain Cook.
Dieser lernte das Öl auf einer Reise nach Australien kennen und setzte es bei seiner Mannschaft vor allem gegen schlecht heilende Wunden, blutendes Zahnfleisch und Fusspilz ein.
Die damals an Bord mitreisenden Biologen experimentierten weiter und fanden heraus, dass Teebaumöl auch gegen Agressionen und Depressionen wirkt.

Woraus besteht Teebaumöl ?

Wie die meisten ätherischen Öle besteht auch das Teebaumöl aus vielen Stoffen, die sich zum Teil jedoch nur in ganz geringen Spuren nachweisen lassen. Die wichtigsten und zugleich wirksamsten sind die Terpene, Terpenole und Oxide (Cineol).
Die Terpene wirken vor allem schmerzstillend, entzündungshemmend, immunsystem- stärkend und psychisch stimulierend.
Die Terpenole wirken antibakteriell, antiviral und stimmungshebend.
Die Oxide wirken schmerzlindernd und schleimlösend.

Aufgrund der zunehmenden Popularität und weiten Verbreitung des Teebaumöls
wurden von vielen Wissenschaftlern Untersuchungen vorgenommen.
Die Liste der Wirkungen liesse sich daher noch sehr weit führen ; wir beschränken uns nur auf die Wichtigsten.
Wie bei allen Naturheilmittenl sollte man immer selbst etwas „experimentieren“, um für sich persönlich die positiven Wirkungen herauszufinden.



Woher kommt das Teebaumöl ?
Wie wird es gewonnen ?

Das qualitativ beste Teebaumöl aus kontrolliert biologischem Anbau kommt nach wie vor von australischen Farmen.
Um die Qualität stabil halten und die Wirkungen garantieren zu können , muss der Anbau und die Gewinnung des Öls sehr sorgsam erfolgen. Das Teebaumöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Zweigen und Blättern des Teebaumes gewonnen.
Der aufsteigende Dampf löst das Öl aus den Pflanzenteilen und wird dann abgekühlt. Das nicht wasserlösliche Öl wird anschliessend abgeschöpft.


Qualität des Teebaumöls !

Mit zunehmender Verbreitung und extrem steigender Nachfrage hat leider auch die Qualität mancher Anbieter gelitten.
Der Anbau konnte logischerweise nicht mit der Nachfrage mithalten, so dass häufig
„gestreckte Qualitäten“ angeboten wurden, die nicht mehr die Wirksamkeit des naturreinen Teebaumöls hatten. Hinzu kam, dass solche „Qualitäten“ zu Niedrigpreisen angeboten wurden, da diese aufgrund des nur geringen Anteils Teebaumöl auch nur einen Bruchteil kosteten.
Seriöse Anbieter hatten leider wegen dieses ungleichen Preiskampfes oft das Nachsehen.
Mittlerweile hat sich die Anbaufläche vervielfacht, so dass heute auch der gesamte Weltmarkt mit 1A-Qualität bedient werden kann. Aber schwarze Schafe drängen sich dennoch immer wieder auf den Markt.

Kommentare:

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  2. Es ist wissenschaftlich belegt, dass das Teebaumöl zur Schuppenflechte Behandlung breit angewendet wird. Dieses hat ein Reihe von Wirkungen und wird als Inhaltsstoff mehrerer Pflegeprodukte verwendet.

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